Schweizer Studie: Jugendliche sollten länger schlafen und später in die Schule (Foto: DASDING, Imago/shotshop/ID: 0134954790)

Studie

Wissenschaftler wollen, dass Schule später startet

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Laura Bisch
Laura Bisch (Foto: )

Länger schlafen und dafür später in die Schule gehen? Das wäre gesünder für Jugendliche - zeigt eine neue Studie.

Wissenschaftler von der Universität Zürich fordern, dass die Schule in Zukunft später startet. Die neue Studie bestätigt, dass Schülerinnen und Schüler, die später mit dem Unterricht starten, gesünder und konzentrierter sind.

Wie kam das Forscher-Team zu dem Ergebnis?

Um das herauszufinden, hat das Forschungsteam in der Zeit vom ersten Corona-Shutdown in der Schweiz insgesamt 3.664 Schülerinnen und Schüler online gefragt, wie es ihnen geht und wie sie schlafen. Die Ergebnisse der Befragung hat das Team dann mit Ergebnissen der gleichen Befragung bei 5.308 Jugendlichen aus dem Jahr 2017 verglichen.

Mehr Schlaf = mehr Konzentration

Dabei kam raus: Die Jugendlichen, die im Homeschooling waren, haben unter der Woche insgesamt 75 Minuten mehr geschlafen als die, die 2017 noch ganz normal in die Schule gegangen sind. Der zusätzliche Schlaf hat bei den Jugendlichen dazu geführt, dass sie sich besser und gesünder gefühlt haben.

Frühes Aufstehen ist schlecht für Jugendliche

Die Studie bestätigt damit auch frühere Studien, in denen steht: Früh aufzustehen für die Schule ist nicht gesund für junge Menschen. Weil viele von ihnen erst gegen Ende der Nacht richtig erholsam schlafen können, haben Jugendliche oft zu wenig guten Schlaf. Das führt dann dazu, dass sie sich tagsüber schlechter konzentrieren können.

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