Rettungskräfte und Feuerwehrleute sind an der Unfallstelle im Einsatz. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Yonhap)

Südkorea

Nach Massenpanik in Seoul: Polizei gibt schwere Fehler zu

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Judith Bühler
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Niklas Behrend
NEWSZONE-Redakteur Niklas Behrend (Foto: SWR, privat)

156 Menschen sind bei der Massenpanik um Halloween-Feiern in Seoul gestorben. Jetzt gab die Polizei ein Statement ab.

Der Chef der südkoreanischen Polizei sagte, dass er eine "schwere Verantwortung" empfindet und dass schwere Fehler gemacht wurden. Beamte hätten auf die früh eingehenden Notrufe nicht richtig reagiert. Außerdem habe es schon früh Hinweise auf große Menschenmengen gegeben. Aber auch damit sei nur "unzureichend" umgegangen worden.

Was ist passier?

Am Samstagabend waren bei den ersten Halloween-Feiern im Bezirk Itaewon seit Corona mindestens 156 überwiegend junge Menschen gestorben; viele weitere wurden verletzt. Die Menschen wurden vermutlich in einer schmalen Gasse zu Tode gedrückt. Der Grund für die Massenpanik ist noch ungeklärt. Medienberichten zufolge soll es zu dem Gedränge gekommen sein, weil zahlreiche Menschen zu einer Bar eilten, in der sich angeblich eine prominente Person aufgehalten haben soll.

Der Bundeskanzler zeigte sich schockiert über die Massenpanik in Südkorea:

Die tragischen Ereignisse in #Seoul erschüttern uns zutiefst. Unsere Gedanken sind bei den vielen Opfern und ihren Angehörigen. Das ist ein trauriger Tag für Südkorea. Deutschland steht an ihrer Seite.

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