Wurstregal in einem Supermarkt (Foto: IMAGO, IMAGO / Martin Wagner)

Essen

Knochen und Co: Ist das in deiner Wurst aus dem Supermarkt?

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Mehrere Hersteller sollen heimlich Dinge in die Wurst gemischt haben, die da nicht hineingehören.

Es geht um das sogenannte Separatorenfleisch. Das ist in Deutschland nicht verboten. Aber: Es muss auf der Packung stehen, wenn es in einem Produkt drin ist. Laut NDR und "Spiegel" machen das viele Hersteller allerdings nicht.

Das ist passiert!

Der NDR und das Spiegel-Magazin haben über mehrere Monate verschiedene Geflügelwurst- und Geflügelfleischsorten getestet. Das Ergebnis: In vielen davon wurde das Separatorenfleisch gefunden - angegeben war es aber bei keinem einzigen Produkt.

Die Geflügelprodukte wurden von den Firmen Tönnies, Wiesenhof und Wiltmann hergestellt. Verkauft wurden die Wurst und das Fleisch unter Markennamen wie Gutfried, Edeka Bio, Rewe Bio oder Rewe Beste Wahl.

Und jetzt?

Die Unternehmen haben die Vorwürfe zurückgewiesen. Sie sagen, die Wurst und das Fleisch wurden falsch untersucht. Bestätigt sich der Verdacht aber doch, kann das Konsequenzen haben. Wer gegen die EU-Lebensmittelverordnung verstößt, muss eine Geldstrafe zahlen. Außerdem dürfen die Produkte nicht mehr weiterverkauft werden.

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