ESA-Solaris-Projekt (Foto: ESA Solaris)

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Lösen wir SO unser Strom-Problem? đŸ›°ïž

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Hans Liedtke
Hans Liedtke (Foto: )

LĂ€dst du dein Smartphone bald mit Strom aus dem Weltraum? Das planen Fachleute.

Schon in einem Monat sollen erste Solarplatten hochgeschossen werden. Die EuropĂ€ische Raumfahrtagentur ESA will Solarkraftwerke im Weltall installieren, die 24/7 Strom aus Sonnenenergie fĂŒr Europa produzieren können. Das Projekt heißt SOLARIS. LĂ€nder wie China, die USA oder Großbritannien haben ebenfalls solche PlĂ€ne.

Wie funktioniert das?

Auf der Erde kommt nur ein Teil der Sonnenstrahlen an und nachts gar nichts. Im All gibt es zu jeder Zeit die volle Sonnenenergie. Rund 20 Satelliten reichen aus, um Europa unabhĂ€ngig von auslĂ€ndischen Stromlieferanten zu machen. Der erzeugte Strom soll dann ĂŒber Funkwellen auf die Erde ĂŒbertragen werden. Große EmpfĂ€nger-Antennen fangen den Strom auf und speisen ihn ins Netz. Ein Risiko besteht noch darin, dass die Satelliten anfĂ€llig fĂŒr umherfliegenden Weltraumschrott sind - immerhin brauchen sie eine FlĂ€che von rund 200 Fußballfeldern.

Mehr als 400 Milliarden Euro

Studien sagen, dass das funktionieren kann - aber teuer ist. Ab 2050 könnte so rund ein Drittel der Energie fĂŒr Europa erzeugt werden. Das könnten das Ende fĂŒr konservative Energiequellen wie Kohle bedeuten. Das Projekt soll rund 418 Milliarden Euro kosten. Im November wollen die MitgliedslĂ€nder der ESA entscheiden, ob sie so viel Geld auf einmal dafĂŒr ausgeben wollen.

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