Besucher tanzen in der Diskothek Joy im schleswig-holsteinischen Henstedt-Ulzburg.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Markus Scholz)

Tanzverbot

Dancen, Filme, Events - das verbieten dir Politiker! 💃🕺

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Hans Liedtke
Hans Liedtke (Foto: )

An Feiertagen wie Karfreitag und Totensonntag ist vieles verboten, was Spaß macht. Warum ist das so?

Solche Feiertage sind sogenannte stille Tage. An diesen Tagen darfst du nicht in Clubs tanzen oder bestimmte Filme im Kino sehen. Die wichtigsten stillen Tage sind:

  • Karfreitag
  • Allerheiligen
  • Volkstrauertag
  • Totensonntag
  • Heiliger Abend

Was ist alles verboten?

Die Tanzverbote werden je nach Bundesland unterschiedlich ausgelegt.

  • In Rheinland-Pfalz darfst du in Clubs zum Beispiel von Gründonnerstag 4 Uhr bis Ostersonntag 16 Uhr nicht mehr tanzen.
  • In Baden-Württemberg darfst du in Clubs zum Beispiel von Gründonnerstag 18 Uhr bis Karsamstag 20 Uhr nicht tanzen.

Viele Sportveranstaltungen dürfen an den stillen Feiertagen auch nicht stattfinden. Deswegen gibt es am Karfreitag keine Bundesliga-Spiele.

Insgesamt dürfen über 700 Filme nicht gezeigt werden - zumindest in Kinos: Dazu gehören Jackass – The Movie, A Nightmare on Elm Street und Ghostbusters. Welche Filme an den Tagen verboten sind, entscheidet die Freiwillige Kontrolle der Filmwirtschaft (FSK). Die sind auch für die Altersfreigaben von Filmen zuständig. Filme die "dem ernsten Charakter" der Volkstrauertage widersprechen, kommen auf den Index.

Warum gibt es die Verbote?

Die Grundlage für die Spaßbremse ist der Artikel 140 im Grundgesetz. Der schützt religiöse Sonn- und Feiertage. Im Detail müssen die Regierungen der Bundesländer entscheiden, was genau erlaubt und verboten ist. In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zum Beispiel sind viele Menschen Anhänger der katholischen Kirche. Dadurch hat diese Religion auch einen Einfluss auf das Leben hier. Und die Kirche will, dass diese Feiertage "zurückhaltend" verbracht werden. Das gilt auch für Menschen, die gar keine Christen sind.

Was hältst du vom Tanzverbot?

Was Deutschland verboten ist, findet auf TikTok weiter statt. Dieser Soldat sendet Tanzvideos aus der Ukraine:

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Wenn Personen, Vereine oder Unternehmen Neuigkeiten direkt kommunizieren, dann ist das eine Nachrichten-Quelle für uns. Das können zum Beispiel exklusive Interviews oder Pressemitteilungen sein. In der Regel kennzeichnen wir bereits im Text, auf welche Quelle wir uns konkret beziehen – vor allem dann, wenn es keine zweite unabhängige Bestätigung zu der Neuigkeit gibt.

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