Streumunition (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Russland-Ukraine-Krieg

Amnesty: Russland tötet Zivilisten mit Streumunition!

STAND
AUTOR/IN

Die Menschenrechtsorganisation sagt, dass Russland die Waffe in der Ukraine benutzt hat. Viele Länder lehnen diese ab.

Konkret habe Amnesty International 41 Angriffe in der ukrainischen Region Charkiw untersucht. Dabei sollen 62 Menschen getötet worden sein. Zudem soll Russland ungelenkte Raketen auf Wohngebiete und Spielplätze geschossen haben. Eine Mitarbeiterin von Amnesty International sagte zu dem Thema:

In Charkiw wurden Menschen in ihren Häusern und auf der Straße getötet, während sie mit ihren Kindern Spielplätze besuchten, auf Friedhöfen ihrer Angehörigen gedachten, beim Anstehen für Hilfslieferungen oder beim Einkaufen.

Russland und Ukraine unterschrieben Abkommen gegen Streumunition nicht!

Beide Länder gehören nicht zu den über 100 Ländern, die ein Abkommen zur Ächtung von Streumunition unterschrieben haben. Warum ist Streumunition so gefährlich? Das liegt vor allem daran, dass bei einem Einsatz viel Munition als Blindgänger zurückbleibt. Diese ist für Zivilisten oft nur schwer erkennbar. Dadurch, dass die Menschen dann ausversehen auf sie drauf treten oder sie anfassen, ist die Munition noch Jahre nach einem Angriff extrem gefährlich.

Amnesty auch mit Vorwurf gegen die Ukraine!

Die Ukraine soll eigene Angriffe oft aus Wohngegenden heraus durchführen. Dies bringe die Menschen dort in Gefahr und verstoße gegen das humanitäre Völkerrecht.

In diesem Video der tagesschau erfährst du mehr über die Gefahr von Streumunition:

STAND
AUTOR/IN