Wenn weniger Menschen ihr Essen fotografieren und posten würden, könnte Strom gespart werden.  (Foto: DASDING, IMAGO / Shotshop)

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Postest du dein Essen bei Insta? Schluss damit!

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Der deutsche Digitalminister hat dazu aufgerufen, keine Fotos von Essen mehr zu posten. Was soll das?

Es geht um den Stromverbrauch. Alles was wir online machen - streamen, surfen, chatten, posten - kostet Energie. Und Energie ist gerade extrem teuer. Das liegt daran, dass die Rohstoffe, aus denen wir Strom gewinnen, nicht endlos sind.

Ziel: Energie sparen

Strom kommt meist aus Öl, Gas oder Kohle. Diese Rohstoffe sind auch noch schlecht für die Umwelt. Wenn wir umweltfreundlicher und günstiger leben wollen, dann sollten wir Energie sparen. Und da hatte Digitalminister Volker Wissing die Idee, einfach mal nicht so viel Essen zu posten.

Bringt das was?

Das Internet ist ein großer Umweltsünder: Nach einer britischen Studie sorgt es für mehr klimaschädlichen CO2-Ausstoß als die internationale Luftfahrt. Dazu gehören auch Bild-Posts. Ein Beispiel:

  • 500 Millionen Tweets weltweit verursachen so viel CO2 wie 58 Airbus-Flüge von New York nach Düsseldorf.

Müssen wir jedes Essen in den Sozialen Netzwerken posten? Nein, sagen die #G7-Digitalminister/innen, die sich in #Düsseldorf getroffen haben. "Denken wir daran, dass das erhebliche Folgen hat?", fragt Digitalminister Volker #Wissing. #FoodieBeauty #G7ger https://t.co/PKVwck0cxs

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