Warnung vor Stromausfällen in Deutschland (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Carlos Herrera)

Energie

Deshalb könnte es bald Stromausfälle geben

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Kein Licht, kein Internet, kein Wasser - wenn der Strom ausfällt, fehlt ziemlich viel. Das könnte auch bei uns passieren.

Die Gefahr eines Blackouts besteht, sagt der Chef vom Städte- und Gemeindebund, Gerd Landsberg, der "Welt am Sonntag". Wegen der Gas-Krise befürchten viele Städte, dass es im Winter zu größeren Stromausfällen kommen könnte.

Es gibt aber noch mehr Gründe, warum der Strom ausfallen könnte: Hackerangriffe zum Beispiel. Oder wenn im Winter alle mit Heizlüftern heizen, weil es zu wenig Gas gibt oder weil Gas so teuer ist. Dann geht der Stromverbrauch so hoch, dass das Netz überlastet ist.

Deutschland auf Katastrophen nicht vorbereitet

Auf solche Krisensituationen ist Deutschland nicht gut vorbereitet, befürchten die Gemeinden. Der Katastrophenschutz müsste viel stärker ausgebaut werden. Deshalb sollte sich alle auf diese Fälle vorbereiten - auch die Bürger. Jedem müsse klar sein, was passiert, wenn kein Strom mehr fließt. "Dann läuft kein Wasser, man kann nicht tanken, nach zwei Tagen kann man sein Handy nicht mehr laden", so Landsberg.

Das solltest du zu Hause haben:


  • Wasser und Lebensmittel für 14 Tage
  • Taschenlampe oder Kerzen
  • Powerbank oder zusätzlichen Akku

In Baden-Baden dauerte der Stromausfall neulich zwölf Stunden:

Baden-Baden

Blackout Strom weg - und jetzt? 😱

In Baden-Baden ist für mehr als zwölf Stunden der Strom ausgefallen. Da ging fast nichts mehr.  mehr...

DASDING DASDING

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

Wenn Personen, Vereine oder Unternehmen Neuigkeiten direkt kommunizieren, dann ist das eine Nachrichten-Quelle für uns. Das können zum Beispiel exklusive Interviews oder Pressemitteilungen sein. In der Regel kennzeichnen wir bereits im Text, auf welche Quelle wir uns konkret beziehen – vor allem dann, wenn es keine zweite unabhängige Bestätigung zu der Neuigkeit gibt.

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)