Eine Regenbogenfahne als Zeichen gegen Homophobie dient als Eckfahne. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Jens Dresling/Ritzau Foto/AP/dpa | Jens Dresling)

Sport

Studie: Homofeindlichkeit im Fußball

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)

Homofeindlichkeit ist auch im Sport sehr präsent. Eine neue Studie zeigt, wie Fußballfans in Deutschland darüber denken.

Die Fußball-Plattform FanQ hat eine Studie zu genau diesem Thema durchgeführt und dafür Fans aus verschiedenen Altersgruppen befragt.

Quick Facts zur Studie

  • An der Studie haben 2.377 Menschen teilgenommen.
  • Den Teilnehmenden wurden insgesamt 25 Fragen gestellt.
  • Die Befragten wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die Unterstützenden der LGBTQ-Community und die Nicht-Unterstützenden.
  • Neben FanQ waren auch Prof. Dr. Axel Faix von der Fachhochschule Dortmund, Christian Rudolph vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) und Andreas Stiene, Initiator des Come-Together-Cups an der Erstellung des Fragebogens beteiligt.

Die Hauptergebnisse im Überblick

So denken die Fans:

  • 🏳️‍🌈 Unterstützer der LGBTQ-Community sehen Homofeindlichkeit im Amateurfußball als viel präsenteres Problem an als die andere Gruppe.
  • ⚽ Beide Gruppen sind sich einig: Die Mehrheit findet, dass Homofeindlichkeit im Männerfußball weiter verbreitet ist als im Frauenfußball. ➡️ Laut FanQ gilt "vor allem der Frauenfußball als Safe-Space für die LGBTQIA+ Community".
  • 📈 87,4 Prozent der Unterstützer-Gruppe finden den Kampf gegen Homofeindlichkeit im Fußball sehr wichtig.
  • 📉 66,9 Prozent der Nicht-Unterstützer halten den Kampf gegen Homofeindlichkeit im Fußball für unwichtig.
  • 🏃 Auch beim Thema Coming-Out gehen die Meinungen auseinander: Die Mehrheit der Unterstützer findet, dass ein Coming-Out für einen Bundesligaprofi nicht ohne negative berufliche oder persönliche Konsequenzen möglich wäre. Die andere Gruppe sieht das nicht so. ➡️ FanQ findet: "Ein Coming-Out ist ein Schritt, der vielen schwer fällt, da dieser meist nicht ohne negative Konsequenzen absolviert werden kann".
  • 👎 Beide Gruppen sind der Meinung, dass das Engagement von DFB und DFL gegen Homofeindlichkeit nicht ausreichend ist.

Eine kurze Umfrage für die Newszone-Nutzer und -Nutzerinnen:

Zu welcher Gruppe würdest du dich zählen?

Wie wichtig findest du den Kampf gegen Homofeindlichkeit im Fußball?

Hier findest du einen passenden Artikel zum Thema Coming-Out im Profifußball: Jake Daniels vom FC Blackpool ist der erste und einzige Fußballer in Europa, der offen schwul ist. ⬇️

Fussball Coming out: Dieser Spieler macht seine Homosexualität öffentlich

Jake Daniels vom FC Blackpool ist damit der erste aktive Fußballer in Europa, der sich geoutet hat.

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