Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte gehen nicht so häufig ins Gymnasium.  (Foto: IMAGO, IMAGO / Michael Gstettenbauer)

Schule

Gymnasium? Darum haben es einige schwer

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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Ob junge Menschen aufs Gymnasium gehen oder nicht, hängt oft von der Sprache der Eltern ab. Das zeigt eine neue Studie.

Schülerinnen und Schüler, die zu Hause nicht gut oder nicht fließend Deutsch reden, gehen nicht so oft aufs Gymnasium. Von allen 13- bis 15-Jährigen gehen 40 Prozent aufs Gymnasium - aber nur 15 Prozent von denen, die zu Hause viel Deutsch reden. Das zeigt eine neue Studie des Instituts für deutsche Wirtschaft (IW).

Wenn die Eltern eher schlecht deutsch sprechen, gehen die Schüler meist (60 Prozent) auf die Haupt- oder Sonderschule. Spricht ein Elternteil gut Deutsch, gibt es kaum einen Unterschied zu jungen Menschen ohne Migrationsgeschichte.

Was kann man machen?

Die Autoren der Studie fordern deshalb mit den Kindern schon in der Kindertagesstätte und Grundschule mehr Deutsch zu lernen. Aber auch für die Eltern Sprachkurse anzubieten. Dann kann in den Familien mehr Deutsch gesprochen werden.

Wie Schülerinnen und Schüler von der Bundesregierung unterstützt werden, liest du hier:

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