Studierende protestieren gegen steigende Studiengebühren in Stuttgart. (Foto: DASDING, Max Zettler)

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25 € mehr!? Studierende demonstrieren in Stuttgart

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Renée Diehl
SWR-Redakteurin Renée Diehl (Foto: DASDING, Fabian Brosi)

In Stuttgart sollen die Semesterbeiträge um 25 Euro steigen. Das wollen die Studierenden nicht auf sich sitzen lassen.

Denn die 25 Euro mehr sollen sie nicht etwa für ein besseres Angebot bezahlen. Die Preise der Mensen und die Mieten in den Wohnheimen sind nämlich auch gestiegen. Matthias Anbuhl vom Deutschen Studierendenwerk spricht von einer Weiterreichung der hohen Energiekosten und Lebensmittelpreise an die Studierenden. Er sieht den Staat in der Verantwortung gegenzusteuern, sodass junge Menschen weiterhin ohne große finanzielle Ängste studieren können.

Der Semesterbeitrag beinhaltet für gewöhnlich:

- Betrieb von Mensen, Cafeterien, Wohnheimen und Beratungsstellen
- Finanzierung der Studierendenschaft der Hochschule, wie beispielsweise den AStA
- ggf. Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr

Demo gegen steigende Semesterbeiträge

Die Studierenden der Uni Stuttgart gehen deshalb auf die Straße. Am 20. September demonstrieren sie in der Nähe des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Die Forderung: Finanzielle Unterstützung für die Studierendenwerke durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Die Preiserhöhungen dürften nicht zu einer zusätzlichen Last für Studierende werden, so die Pressemitteilung des Studierendenwerks.

Dennoch ist der Semesterbeitrag an der Uni Stuttgart noch vergleichsweise günstig. Das liegt daran, dass in Baden-Württemberg maximal 23 Prozent des Semesterbeitrags für die Finanzierung des Semestertickets genutzt werden. Insgesamt am günstigsten studiert es sich jedoch an bayerischen Universitäten.

Dort sind allerdings die Spritpreise derzeit sehr teuer:

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