Ein Demonstrant hält gegen Kanzler Olaf Scholz ein Plakat mit dem Wort Kriegstreiber! in die Höhe auf der DGB-Veranstaltung am Tag der Arbeit auf dem Johannes Rau Platz. Düsseldorf, (Foto: IMAGO, IMAGO / Panama Pictures)

Tag der Arbeit

Scholz als "Lügner" und "Kriegstreiber" beleidigt!

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Scholz wurde bei einer Rede ausgepfiffen und beschimpft. Der Grund: Er möchte der Ukraine neben Geld auch Waffen liefern.

Am Tag der Arbeit (1. Mai) hat es deutschlandweit viele Veranstaltungen von Gewerkschaften gegeben - fast überall ging es um den Krieg in der Ukraine. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz hat bei einer Veranstaltung in Düsseldorf gesprochen. Dort sagte er, er respektiere Pazifismus. Das sind Menschen, die Krieg ablehnen und keine Waffen und Soldaten wollen. Doch er rief den lauten Kriegsgegnern, die ihn während seiner Rede beleidigten, auch zu:

Es muss einem Bürger der Ukraine zynisch vorkommen, wenn ihm gesagt wird, er solle sich gegen die Putin'sche Aggression ohne Waffen verteidigen.

Einige Politikerinnen und Politiker finden dagegen, dass Scholz nicht schnell genug handelt.

Scholz zu Putin

Der Kanzler richtete seine Worte auch an den russischen Präsidenten Putin. Russland habe in der Ukraine nichts zu suchen. Putin solle die Waffen schweigen lassen und seine Truppen zurückziehen.

Anfangs lehnte Scholz die Waffenlieferung ab. Die Gründe könnt ihr hier lesen:

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