Eine Berliner Aral-Tankstelle an der Holzmarktstraße weist gegen 2 Uhr morgens bereits erhöhte Preise aus, bei denen nur noch Autogas unter 2 Euro liegt. In der Nacht vom 31. August auf den 1. September endete eine vorübergehende Senkung der Energiesteuer auf das von der EU vorgegebene Mindestmaß. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Christoph Soeder)

Spritpreise

So teuer ist es nach dem Tankrabatt geworden

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AUTOR/IN
Ramon Mebrahtu
Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)

Seit dem Ende des Tankrabatts Anfang September ist Tanken in Deutschland wieder viel teurer als in EU-Nachbarländern.

Weil der dreimonatige Tankrabatt Ende August ausgelaufen ist, sind die Spritpreise in Deutschland plötzlich viel teurer geworden, so das Statistische Bundesamt. Noch Mitte August waren Benzin und Diesel an deutschen Tankstellen günstiger oder ähnlich teuer wie in den meisten EU-Nachbarländern.

Dieselpreis Anfang September

In Deutschland kostet der Diesel 2,16 Euro pro Liter. Polen ist mit 1,61 Euro pro Liter das günstigste EU-Nachbarland fürs Tanken. In der Europäischen Union ist mit 2,30 Euro pro Liter nur noch Schweden teurer als Deutschland. Mit 1,21 Euro pro Liter ist Malta das günstigste EU-Land.

Benzinpreis Anfang September

Bei den Benzinpreisen liegt Deutschland ebenfalls sehr weit vorne. 2,07 Euro zahlt man für den Liter Benzin. Polen ist auch hier der günstigste EU-Nachbarstaat. Dort kostet ein Liter Benzin 1,38 Euro. Am günstigsten ist es in Europa, wenn man in Ungarn tankt: 1,29 Euro pro Liter. Und am teuersten in Finnland. Dort ist der Preis mit 2,08 Euro pro Liter um einen Cent teurer als in Deutschland.

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