Die Preise von Benzin und Diesel sind an Preisanzeige einer Tankstelle zu sehen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Peter Kneffel)

Geld

Kein Tankrabatt mehr! So heftig sind die Spritpreise gestiegen ⛽

STAND
AUTOR/IN
Isabel Gebhardt
SWR-Redakteurin Isabel Gebhardt (Foto: DASDING, privat)

Heute um Mitternacht ist der Tankrabatt weggefallen. Das hat krasse Auswirkungen auf deinen Geldbeutel.

Direkt nach dem Ende des Tankrabatts in der Nacht ist Benzin und Diesel teurer geworden. Der ADAC hat die Preise von hunderten Tankstellen in Deutschland analysiert. Das Ergebnis:

  • Super E10 kostet fast überall mehr als 2 Euro
  • Diesel ist bei 2,10 Euro oder teilweise sogar mehr als 2,30 Euro

Unfair!

Vermutlich müssten viele Tankstellen den Sprit aber gar nicht so teuer machen. Denn: Die großen Konzerne haben Benzin und Diesel noch mit dem Tankrabatt eingekauft. Jetzt verkaufen sie ihn aber für sehr viel mehr Geld.

Und jetzt?

Experten gehen davon aus, dass die Preise in den nächsten Tagen extrem schwanken werden. Zwischendurch könnte es immer wieder billiger werden, weil die Tankstellen ja eigentlich noch das günstigere Benzin auf Lager haben. Ab nächster Woche kostet es dann wohl überall mehr als zwei Euro.

Zum Tanken nach Frankreich?

Während es bei uns keinen Tankrabatt mehr gibt, wurde er in Frankreich sogar erhöht. Statt bisher 18 Cent gibt es im September und Oktober ein Rabatt von 30 Cent pro Liter Benzin oder Diesel. Für alle, die an der Nähe der Grenze wohnen, lohnt sich also vielleicht ein kleiner Ausflug ins Nachbarland.

Mehr News gibts hier:

Russische Propaganda Fake-Webseiten: BILD, Spiegel und t-online nachgebaut

Die Seiten sehen fast echt aus. Sie sind voll mit Hetze gegen die Bundesregierung und russischer Propaganda. Alles Fake!  mehr...

Sommerradio SWR3

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

STAND
AUTOR/IN
Isabel Gebhardt
SWR-Redakteurin Isabel Gebhardt (Foto: DASDING, privat)