Mehrere Schweine drücken ihre Nasen durch eine vergitterte Stalltür. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marijan Murat)

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Was künftig auf der Fleisch-Packung stehen soll

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Mario Demuth
Mario Demuth (Foto: privat)

Das Tierwohl-Label soll Pflicht werden. So soll jeder sehen können, wie ein Tier vor der Schlachtung gelebt hat.

Fleisch und Wurst muss nach den neuen Plänen in fünf Stufen gekennzeichnet werden. Das sind sie und das bedeuten sie für die Tiere:

  • Stall - gesetzliche Untergrenze beim Platz im Stall
  • Stall und Platz - 20 Prozent mehr Platz
  • Frischluftstall - Stall mit mindestens einer offenen Seite
  • Auslauf/Freiland - Tiere dürfen mindesten acht Stunden pro Tag raus
  • Bio - größerer Auslauf, noch mehr Platz im Stall

Ab wann geht's los?

Bisher ist das nur ein Gesetzentwurf und als möglicher Starttermin wird "im Laufe des kommenden Jahres" genannt.

Für was soll es gelten?

Das Pflichtlabel soll erstmal nur für frisches Schweinefleisch kommen, für andere Produkte dann später.

Welche Probleme gibt es?

Streit gibt es in der Politik unter anderem darüber, wie die Landwirte beim Umbauen ihrer Ställe unterstützt werden können. Hier gehts ums Geld.

Wer findet das nicht gut?

Umwelt- und Tierschützer kritisieren das geplante Tierwohl-Label, weil es ihnen nicht weit genug geht. Greenpeace zum Beispiel hätte es besser gefunden, wenn auch der Transport, die Schlachtung und die Tiergesundheit über das Label für Kunden beim Einkaufen sichtbar wären.

Wie in der Mode-Branche für mehr Nachhaltigkeit gesorgt werden soll, erfährst du hier:

Nachhaltigkeit Ist Fast Fashion bald in der EU verboten?

Sehr günstige Klamotten bei Shein oder Primark shoppen wird in Zukunft vielleicht nicht mehr so einfach.

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