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Nach tödlicher Festival-Panik: Keine Anklage gegen Travis Scott

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Leo Eder
Leo Eder

Beim Astroworld-Festival starben 2021 zehn Menschen. Mitveranstalter Travis Scott wird dafür nicht angeklagt.

Das hat eine Geschworenenjury in Texas entschieden. 19 Monate hätten die Ermittlungen zur Tragödie bei Travis Scotts Festival Astroworld gedauert, sagte Staatsanwältin Kim Ogg. Der Anwalt des Rappers sagte, dass die Ergebnisse bestätigten, dass Scott nicht für die Tragödie verantwortlich war. Auch fünf andere Personen, unter anderem ein Festival-Manager, werden nicht strafrechtlich verfolgt.

Es ist tragisch, dass zehn unschuldige Menschen starben, als sie einen unterhaltsamen Musikabend genießen wollten. Aber eine Tragödie ist noch kein Verbrechen und ein Tod ist noch kein Mord.

Massenpanik bei Astroworld 2021

Die Massenpanik mit rund 50.000 Zuschauern hatte sich beim Astroworld-Festival vor zwei Jahren im Zentrum von Houston (US-Bundesstaat Texas) ereignet - während Travis Scotts Auftritt. Zehn Menschen kamen dabei ums Leben, darunter auch ein zehnjähriger Junge. Tausende Personen wurden verletzt. Es hagelte Klagen gegen die Organisatoren, weil diese nicht für die Sicherheit der Teilnehmer gesorgt hätten.

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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