Geraldine Rauch, Präsidentin der Technischen Universität Berlin, spricht bei der regulären Sitzung des Erweiterten Akademischen Senats.

Israel-Hamas-Krieg

Uni-Chefin bleibt trotz Antisemitismus-Skandal: Kritik Incoming 👀​

Stand
AUTOR/IN
NEWSZONE Redaktion
NEWSZONE-Ikone mit schwarzem Hintergrund.

Geraldine Rauch, die Präsidentin der Technischen Uni Berlin, hatte antisemitische Posts auf X geliket.

Daraufhin wurde gefordert, dass Geraldine Rauch ihre Position an der Spitze der Technischen Universität (TU) Berlin verliert. Rauch werde jedoch nicht zurücktreten. Das gab die Uni auf ihrer Webseite bekannt. Sie werde an ihren Fehlern arbeiten.

Kritik vom Antisemitismusbeauftragten an TU Berlin

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sagte der "Berliner Morgenpost", es sei schwer vorstellbar, dass die Uni mit so einer angeschlagenen Spitze dauerhaft erfolgreich sein könnte. Der Imageschaden für die Uni und Rauch seien immens.

Auch der Berliner CDU-Fraktionschef Dirk Stettner sagt, dass es zu einem Rücktritt von Rauch kommen müsste. Er fordert die Gremien der Uni auf, sich intensiv damit zu beschäftigen:

Stellen Sie sich mal vor, was passiert wäre, wenn ein Politiker Hakenkreuze liken würde und gucken Sie sich an, was zu Recht passiert ist mit betrunkenen Jugendlichen auf Sylt, die rassistische Lieder grölen. Alles richtig. Der gleiche Maßstab muss aber auch bei einer Uni-Präsidentin angewandt werden.

Kritik an Uni-Chefin wegen Antisemitismus: das ist passiert

  • Rauch hat mindestens einen antisemitischen Post auf X geliket.
  • In einem der gelikten Posts waren Fotos von Demonstranten zu sehen, die ein Bild vom israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu mit einem aufgemalten Hakenkreuz hochhalten.
  • Das sollen türkische Demonstranten gewesen sein, die einen Waffenstillstand forderten.
  • Rauch hat erklärt: Sie habe den Beitrag nur wegen des Textes geliket. Das Bild habe sie sich nicht genauer angesehen.

Im Gazastreifen gab es einen Angriff mit mehreren Toten:

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Bei der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) arbeiten Journalisten. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AFP, AP und SID.

Stand
AUTOR/IN
NEWSZONE Redaktion
NEWSZONE-Ikone mit schwarzem Hintergrund.

Most Wanted

  1. Musik Indische Taxifahrer gehen mit EM-Song viral

    Lovely & Monty sind Taxifahrer in Hamburg. Nebenbei machen sie Musik und haben einen inoffiziellen EM-Song gedroppt.

    DASDING NEWSZONE - Dein Tag, Dein Update DASDING