Coca-Cola-Regal in Krasnojarsk. (Foto: DASDING, IMAGO, IMAGO / ITAR-TASS)

Russland-Ukraine-Krieg

Kein Cola und keine Big Macs mehr für Russland

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Christian Kreutzer
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Auch Starbucks, Pepsi und andere verkaufen dort nichts mehr.

Rund 850 McDonald's-Restaurants gibt es in Russland. Sie alle werden zumindest vorübergehend geschlossen, hat der Konzern gesagt. "Wir können das grundlose menschliche Leiden nicht ignorieren, das sich in der Ukraine abspielt", sagt McDonald's.

Auch Coca Cola und sein Haupt-Gegner Pepsi wollen dort nichts mehr verkaufen, beziehungsweise fast nichts mehr (Pepsi verkauft auch Babynahrung - die soll es weiter geben). Dazu kommen Starbucks, Pizza Hut und das weltgrößte Musiklabel Universal Music.

Viele sind sauer auf Firmen, die jetzt noch in Russland Geschäfte machen

Ganz freiwillig haben sie sich aber nicht dazu entschlossen: In den letzten Tagen sind sie ziemlich unter Druck geraten. Im Internet gab es Aufrufe, nichts mehr von diesen Firmen zu kaufen.

Unter dem Hashtag #BoycottCocaCola findet man allerlei Bedenkliches. Hier ein kleines Best of. 🥴 https://t.co/drKZKDSUlN

In den Tagen davor haben bereits deutsche Autohersteller wie BMW, Mercedes oder Porsche ihr Russland-Geschäft gestoppt.

Mit Russlands Wirtschaft gehts schwer bergab

Mittlerweile merkt man, dass die Sanktionen gegen Russland wirken. Unter anderem daran, dass die Agentur Fitch Russland gerade stark herabgestuft hat.

Fitch beurteilt nämlich, wie sicher es ist, dass man Geld, das man einem Land geliehen hat, auch wieder zurückbekommt. Geld "leiht" man einem Land, in dem man seine "Staatsanleihen" kauft. Fitch sagt: Russland kann seine Schulden in Kürze nicht mehr zurückzahlen.

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Reuters ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, AFP, AP und SID.

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