Konferenz zur Ukraine-Hilfe auf der US-Airbase Ramstein (Foto: SWR, Jürgen Rademacher)

Russland-Ukraine-Krieg

Mehr Waffen für die Ukraine? Das wird in Deutschland entschieden

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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Die US-Regierung hat zu einem Treffen zur Ukraine-Hilfe eingeladen. Aber nicht in den USA, sondern in Rheinland-Pfalz.

40 Staaten haben zugesagt. Sie haben sich am Dienstag auf dem größten US-Militärstützpunkt in Europa getroffen: der Air Base Ramstein bei Kaiserslautern.

Was machen sie da?

Dort beraten die Länder über Militär-Lieferungen an die Ukraine und Hilfe beim Wiederaufbau nach dem Krieg. Außerdem geht es um Pläne, wie die ukrainische Armee russische Waffen und andere Ausrüstung nutzen kann, die sie erbeutet hat.

Warum findet das Treffen in Deutschland statt?

Dass das Treffen in Deutschland stattfindet, ist kein Zufall: Die Air Base hat eine gute Lage und ist die zentrale Schaltstelle für die NATO in dem Krieg. Außerdem könnte das Treffen den Druck auf Deutschland erhöhen, sich stärker an der Hilfe zu beteiligen. Denn es wirkt so, als wäre Deutschland Gastgeber.

Jetzt doch schwere Waffen aus Deutschland?

Das mit dem Druck könnte schon geklappt haben: Deutschland hat zum ersten Mal angekündigt, auch schwere Waffen in die Ukraine zu liefern. Konkret geht es um 50 Flugabwehrpanzer, die die Bundeswehr schon aussortiert hat.

Sind Waffenlieferungen schon eine Beteiligung am Krieg? Das erfährst du hier:

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