Markierungen auf dem Boden am lederhof in Ulm (Foto: SWR, Timo Staudacher)

Ulm

Autorennen und Drogenhandel: Zoff im Ulmer "Ghetto"

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Geschäftsleute und Bewohner melden der Stadt aus dem Lederhofviertel immer mehr Probleme. Was ist da los?

Schon im April gab es einen Brief an die Stadt Ulm, da ein 18-Jähriger bei einem illegalen Autorennen in mehrere Schaufenster gekracht ist. Jetzt werden viele aus Lederhof noch mal aktiv und schreiben einen Brief.

Was sind die Probleme?

Gerade an der Blau, einem Fluss, sollen viele Betrunkene abhängen und Drogen vertickt werden. Überall würde Müll und teilweise auch Spritzen rumliegen. Leute aus den Geschäften haben Angst, dass dadurch auch Kunden wegbleiben könnten.

Was soll helfen?

In ihren Brief haben sie einige Änderungswünsche geschrieben: Die Zufahrt zum Lederhof soll durch eine Schranke oder Poller eingeschränkt werden. Bodenschwellen sollen die Geschwindigkeit der Autos drosseln und mehr Kontrollen vom Ordnungsamt sollen die anderen Probleme lösen.