Ted Kaczynski, der "Unabomber". Der Attentäter ist mit 81 Jahren in einem Gefängnis in in Butner im US-Bundesstaat North Carolina gestorben. (Foto: IMAGO, ZUMA Press / Lewis and Clark Sheriff Dept.)

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"Unabomber": Attentäter aus Netflix-Doku ist gestorben

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Louis Leßmann
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Niklas Behrend
Niklas Behrend  (Foto: SWR DASDING)

Ted Kaczynski ist im Gefängnis gestorben. Er hatte zwischen 1978 und 1995 insgesamt 16 Anschläge mit Bomben verübt.

Kaczynski wurde am Samstagmorgen in seiner Gefängniszelle im US-Bundesstaat North Carolina tot aufgefunden. Das sagte eine Sprecherin der Gefängnisbehörde der Nachrichtenagentur AP. Zuletzt war er demnach in einer medizinischen Einheit der Haftanstalt untergebracht. Woran er gestorben ist, ist noch nicht bekannt.

Der "Unabomber" ist tot: Das waren seine Verbrechen

Mit seinen Bomben tötete er drei Menschen, 23 weitere wurden teils schwer verletzt. Ziel seiner Anschläge waren vor allem Wissenschaftler und Universitäten. Sein Motiv: Er hasste die Technologie und war gegen die moderne Gesellschaft. 2017 bekam der "Unabomber" wieder mehr Aufmerksamkeit durch eine Doku-Serie auf Netflix.

Mehr über die Geschichte des "Unabombers" erfährst du im Podcast "Dunkle Seelen" in der ARD-Audiothek.

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AP (Associated Press) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AFP und SID.

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