Young woman blowing out smoke from electronic cigarette model released Symbolfoto (Foto: IMAGO, IMAGO / Westend61)

Rechtsstreit

438,5 Millionen US-Dollar: Warum ein E-Zigarettenhersteller so viel zahlt

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Judith Bühler
Judith Bühler (Foto: )

Vor Gericht ging der Streit schon länger. Der Vorwurf: E-Zigarettenwerbung, die gezielt junge Menschen anspricht.

Der E-Zigarettenhersteller Juul Labs wurde nicht zu dieser Geldsumme verurteilt. Es handelt sich um einen Vergleich. Heißt: Die Beteiligten haben sich auf einen Kompromiss geeinigt. In dem Fall waren das Juul Labs und der Generalstaatsanwalt des Bundesstaats Conneticut. Er hatte insgesamt 34 US-Bundesstaaten in dem Gerichtsverfahren vertreten.

Warum die Klage?

Die Kläger sagten, der E-Zigarettenhersteller habe nicht nur gezielt junge und minderjährige Menschen mit seiner Werbung angesprochen. Er habe auch nicht klar gemacht, wie viel Nikotin in seinem Produkt ist und dass es süchtig macht. Mit dem Vergleich endet der Streit vor Gericht und Juul Labs darf nicht mehr bei unter 35-Jährigen werben. Juul Labs sagte, sie hätten ihre Werbung seit mehreren Jahren sowieso schon geändert. Das Geld aus dem Vergleich geht laut Generalstaatsanwalt teilweise an die Bundesstaaten und teils an Projekte, die Menschen dabei helfen sollen, mit dem Rauchen aufzuhören.

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E-Zigarettenhersteller zahlt Millionen in Rechtsstreit mit US-Bundesstaaten

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

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