Über einem Kalender nimmt sich eine Frau die nächste Pille aus der Monatspackung der Antibabypille. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Annette Riedl)

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160 Millionen Frauen kommen nicht an Verhütungsmittel ran

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Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Vor allem die regionalen Unterschiede sind dabei groß. Positiv: Die Nutzung moderner Verhütungsmittel ist angestiegen.

Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, das sich auf 1.000 Umfragen bezog. Am schlechtesten kommen Frauen in Afrika südlich der Sahara an moderne Verhütung ran. 48 Prozent, die gerne verhüten würden, können nicht.

Mit modernen Verhütungsmitteln sind gemeint: Pille, Spirale, Kondome und freiwillige Sterilisation.

So sieht's in den Ländern aus

  • Am wenigsten genutzt werden moderne Verhütungsmittel im Südsudan: 2 Prozent.
  • Am meisten genutzt in Norwegen: 88 Prozent.
  • In Deutschland verhüten 63 Prozent der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren.

Mehr Verhütung als vor 50 Jahren!

Die Zahl der Frauen, die modern verhüten, ist seit 1970 stark gestiegen: von 28 auf 48 Prozent.

Das sind die beliebtesten Verhütungsmittel weltweit

  • Länder mit hohem Einkommen: Anti-Baby-Pille sowie Kondome.
  • Mitteleuropa, Osteuropa, Zentralasien: Spirale.
  • Südasien: Sterilisation.

In den USA wurde das Abtreibungsrecht stark verschärft:

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