Schülerin bei Prüfung (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / dpa | Frank Rumpenhorst)

Schule

Depression bei Schülern: So soll dir geholfen werden

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Sarah Mokhtari-Serest
Sarah Mokhtari-Serest (Foto: SWR DASDING)
Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Wie fühlt sich eine Depression an? Durch Videos kannst du lernen sie frühzeitig zu erkennen.

Du bist ständig unkonzentriert in der Schule? Es fällt dir schwer, dich bei deinen Freunden zu melden und du schläfst schlecht? Vielleicht brauchst du Hilfe. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention möchte helfen. Sie arbeitet mit Fachkräften und jungen Menschen an einem Video-Tutorial, damit Schüler verstehen, wie sich eine Depression anfühlt und wie man sie behandeln kann.

Warum ist es wichtig Depressionen früh zu erkennen?

Die Stiftung macht das, um Vorurteile abzubauen und Erkrankten den Zugang zu Hilfe zu erleichtern. In den Videos wird nicht nur geklärt, wie sich eine Depression anfühlt, sondern auch was man für die eigene mentale Gesundheit tun kann. Außerdem bietet die Stiftung einen kurzen Selbsttest an.

Wie Depressionen zum Beispiel entstehen, kannst du hier checken:

Schule macht oft krank

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Etwa sechs Prozent erkranken daran. Einer der vielen Gründe dafür ist die Schule selbst: Prüfungsangst, ignorierte Gefühle oder auch Burn-Out.

Auch wenn jede Schulklasse mindestens eine Person hat, die an Depression leidet, fehlt es in den Lehrplänen an Aufklärung. Es soll künftig Online-Fortbildungen für Lehrer geben.

Ein offener Umgang mit psychischen Erkrankungen beginnt im Jugendalter

Dich interessiert das Thema? Mehr dazu findest du in diesem Video:

Quellencheck

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