Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn, spricht mit Journalisten während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem österreichischen Bundeskanzler Nehammer in Wien. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Theresa Wey)

Politik

Ungarns Regierungschef hält rassistische Rede

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)

Die Aussagen von Viktor Orbán zum Thema Migration werden sogar von seiner Beraterin als "Nazi-Rede" bezeichnet.

Am Samstag hat der 59-Jährige ganz klar gesagt, was er von Migration in Europa hält: Orbán möchte nicht, dass eine "gemischtrassige" Gesellschaft entsteht. Dagegen soll Ungarn seiner Meinung nach kämpfen.

Orbáns Beraterin tritt zurück

Der 59-Jährige hat für solche Aussagen nicht nur Kritik von der Bevölkerung, sondern auch von seinen eigenen Leuten bekommen: Eine langjährige Beraterin von Orbán, die auch seit über 20 Jahren mit ihm befreundet ist, ist zurückgetreten. Zsuzsa Hegedüs hat eine Mitteilung zu ihrem Rücktritt veröffentlicht und schrieb darin, dass die "Nazi-Rede" auch von Joseph Goebbels - einem engen Vertrauten von Adolf Hitler - hätte kommen können.

Orbán hat sich zur Kritik geäußert und sagt, dass er sich "missverständlich" ausgedrückt hat und seine Worte eher "im kulturellen Sinne" zu verstehen sind. Rassismusvorwürfe lehnt der Regierungschef ab.

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