Teilnehmende des Klimagipfels COP26 unter einer beleuchteten Weltkugel (Symbolbild) (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Christoph Soeder)

Klima

Weltklimakonferenz - deshalb ist sie umstritten

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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

In Ägypten treffen sich Politiker, Wissenschaftler und Aktivisten, um über die Klimaerwärmung zu reden. Darum gehts!

Ziel der weltweiten Klimakonferenz ist es, dass die Erderwärmung die 1,5 Grad nicht überschreitet. Dafür müsste weltweit der Ausstoß von Klimagasen wie CO2 oder Methan reduziert werden. Schon 2015 haben sich die Staaten darauf geeinigt, dass sie das wollen. Sie sind sich "nur" nicht einig, wie sie es erreichen wollen und was dafür geändert werden muss.

Das kann gegen die Klimaerwärmung getan werden

  • Weniger Kohlekraftwerke, weil die besonders viel CO2 ausstoßen
  • Mehr Strom aus Wind, Sonne und Wasser
  • Verkehrswende - weg vom Auto hin zum Bahnverkehr
  • weniger Konsum - vor allem bei Kleidung, weil dann der Energieverbrauch sinkt

Vor allem Klimaaktivisten erwarten vom Treffen in Ägypten keine entscheidenden Ergebnisse. Sie befürchten, dass viele Staaten mit den Folgen des Ukraine-Kriegs und der Energie- und Ernährungskrise beschäftigt sind.

Wissenschaftler schlagen Alarm

Dabei warnen immer mehr Wissenschaftler, dass nur noch schnelle und grundlegende Veränderungen helfen würden, eine Klimakatastrophe abzuwenden. Neue Berichte zeigen, dass der Ausstoß von Klimagasen immer weiter zunimmt, statt weniger zu werden.

Klimaforscher: Gipfel "nicht zielführend"

Der deutsche Klimaforscher und Meteorologe Mojib Latif ist überzeugt, dass es für das 1,5 Grad-Ziel schon zu spät ist. Den Klimagipfel hält er für nicht zielführend: In erster Linie würden dort "Papiere mit wenig Substanz" produziert, die dann als "großer Fortschritt gefeiert" würden, sagte Latif der Mediengruppe Bayern.

Was auf der Erde passiert, wenn sich das Klima erwärmt, kannst du hier sehen:

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