Mehrere Wohnungsgesuche h├Ąngen am 11.10.2013 am Schwarzen Brett der Universit├Ąt in Konstanz (Baden-W├╝rttemberg).  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / dpa | Felix K├Ąstle)

Geld

WG-Zimmer sind teurer geworden ­čĺ░ÔÇő

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Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Preissprung f├╝r WG-Zimmer in gr├Â├čeren Uni-St├Ądten.

Durchschnittlich sind es in ganz Deutschland 435 Euro pro Monat f├╝r ein Zimmer. Das sind 44 Euro mehr als noch vor einem Jahr. Das hat das Moses Mendelssohn Institut gemeinsam mit WG-Gesucht.de herausgefunden. Dazu haben sie alle Zimmer-Angebote in deutschen Hochschulst├Ądten auf der Webseite ausgewertet.

Vor allem in Bayern krass!

  • M├╝nchen: 700 Euro, im Vorjahr 620 Euro
  • Frankfurt: 580 Euro, im Vorjahr 520 Euro
  • Berlin: 550 Euro, im Vorjahr 495 Euro
  • Chemnitz: 250 Euro, im Vorjahr 236 Euro

Allgemein sind deutsche Gro├čst├Ądte extrem teuer geworden. Erstmals wurden die Zimmerpreise 2013 untersucht. Da gab es in Berlin ein WG-Zimmer f├╝r 335 Euro (jetzt 550) oder in M├╝nchen f├╝r 499 Euro (jetzt 700).

Wieso so teuer?

Die hohen WG-Preise erkl├Ąrt der Direktor des Instituts mit dem Nachholeffekt nach zwei Jahren Pandemie:

  • Umz├╝ge werden nachgeholt, die auf Eis gelegt waren.
  • Studierende brauchen l├Ąnger wegen Corona und ziehen deshalb sp├Ąter aus.
  • Internationale Studierende holen ihr Auslandssemester in Deutschland nach.

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