Ein Junge steht am Freitag auf dem zugefrorenen Maschsee in Hannover im Gegenlicht der aufgehenden Sonne, in dem sich sein Atem abzeichnet.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / dpa | Julian Stratenschulte)

Natur

Kannst du bald schlechter atmen wegen dem Klimawandel?

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Judith Bühler
Judith Bühler (Foto: )

Die Weltwetterorganisation WMO rechnet damit, dass die Luft schlechter wird. Die Ursache: der Klimawandel.

Die Luftqualität soll schlechter werden, weil es immer öfter Waldbrände gebe - wegen immer heftigeren Hitzewellen, so die WMO in einem Bericht. Die Hitzewellen sind ein Ergebnis des Klimawandels.

Luft durch Rauch verschmutzt

Die WMO sagt, dass man gut beobachten kann, wie sich der Rauch brennender Wälder auswirkt. Im vergangenen Jahr hätten heißes und trockenes Wetter Waldbrände in Nordamerika und in Sibirien verschlimmert. Daraufhin sind laut WMO dort die Feinstaubwerte angestiegen, die schlecht für die Gesundheit sind. Betroffen sind also Menschen, die in der Nähe von Waldbränden leben - das dürften hunderte Millionen Menschen sein.

Doch nicht nur für sie ist das ein Problem: Ein Wetterexperte der Weltwetterorganisation sagte, dass die schlechte Luft auch Tieren und Pflanzen schaden werde. Die Waldbrände in diesem Sommer haben die höchsten Luftverschmutzungen in Europa seit 15 Jahren verursacht, wie das EU-Erd-Beobachtungsprogramm Kopernikus zuvor gemeldet hatte.

Auch in den USA kämpfen Feuerwehrleute immer wieder gegen Waldbrände:

So sah die Lage in Europa aus:

Umwelt Südeuropa steht in Flammen!

Die Hitze bleibt - und damit auch die Waldbrände. Länder wie Spanien, Portugal oder Frankreich trifft es besonders hart.  mehr...

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