Die Rettungskräfte haben nach einem schweren Zugunglück einen der Waggons angehoben.  (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

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Nach Zugunglück: Gegen drei Bahn-Mitarbeiter wird ermittelt

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Update: Am Mittag gab die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen bekannt. Der Verdacht: fahrlässige Tötung.

Details zu den Vorwürfen gegen die drei Bahn-Mitarbeiter hat die Staatsanwaltschaft nicht bekannt gegeben. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass sie wegen den aktuell laufenden Ermittlungen nichts sagen kann. Ein Bahnsprecher erklärte, dass alles getan wird, um die Ermittler zu unterstützen, damit sie die Unfallursache aufklären können.

Der Zugführer wurde am Samstag befragt. Was genau er gesagt hat, ist bisher nicht öffentlich bekannt. Dass es einen Zusammenprall mit einem anderen Fahrzeug gegeben hat, wird inzwischen ausgeschlossen.

Mögliche Ursachen

  • Eine technische Störung ➡️ Konnte bisher nicht ausgeschlossen werden.
  • Fehler des Fahrpersonals ➡️ Laut Bayerischem Innenminister "nicht ersichtlich".
  • Geplante Sanierungsarbeiten an den Gleisen ➡️ Die Deutsche Bahn äußerte sich dazu "aufgrund der laufenden Ermittlungen" noch nicht.

Ukrainerinnen unter den Todesopfern

Bei den fünf Todesopfern handelte es sich um einen Teenager und vier Frauen im Alter zwischen 32 und 70 Jahren. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gab bekannt, dass zwei der Frauen Ukrainerinnen sind, die mit ihren Kindern vor dem Krieg geflohen waren.

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