Folge 07

Wie schütze ich mich vor einem Börsencrash? mit Thomas Kehl von Finanzfluss

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Der letzte Börsencrash ist gar nicht so lange her: 2020 rauschten mit dem Beginn der Corona-Pandemie die Börsenkurse für einige Zeit in den Keller. Wie kommt es dazu und wie können wir uns als Anleger*innen davor schützen, jede Menge Kohle verlieren? Das hat Mel mit Youtuber Thomas Kehl von Finanzfluss diskutiert.

Geld machen, Welt retten Wie schütze ich mich vor einem Bärsencrash, Thomas Kehl? (Foto: DASDING)

Folge 07 Wie schütze ich mich vor einem Börsencrash? mit Thomas Kehl

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An der Börse ist ein ständiges Auf und Ab normal. Auf lange Sicht steigen die Kurse in der Regel. Aber im Abstand von einigen Jahren kommt es zu Börsencrashs: Für die meisten völlig unerwartet rauschen dann die Aktienkurse extrem in den Keller. Laut Thomas Kehl, Deutschlands erfolgreichstem Finanz-Youtuber, kann das verschiedene Ursachen haben: Entweder handelt es sich um eine Einwirkung von außen, wie es bei der Corona-Pandemie der Fall war. Oder viele Menschen haben sich verrannt und einer bestimmten Branche zu viel Wert beigemessen. Wenn so eine Spekulationsblase platzt, dann sinken Kurse oft rapide. Das Platzen einer Blase haben wir 2007 bei der Immobilienkrise erlebt, die eine Finanz- und Wirtschaftskrise ausgelöst hat.

Börsencrash als Chance nutzen

Aber wie kann man sich vor so einem Crash schützen? Gar nicht, sagt Thomas, der sich schon als Teenager mit Aktien auseinandergesetzt hat. Laut Thomas Kehl wird es auch in Zukunft wieder zu einem Crash kommen, den man schwer vorhersehen kann. Wer jedoch langfristig investiert, kann diesen für sich nutzen und Aktien und Fonds im Sale günstig einkaufen.

Wenn ich jeden Monat investiere kommt mir ein Crash sogar entgegen. Denn wenn die Kurse niedrig sind, dann kaufe ich Aktien günstig ein.

Für Thomas selbstverständlich, für Börsen-Newbies aber ein wichtiger Tipp: Es hilft, sich breit aufzustellen und in verschiedene Branchen zu investieren. Diversifizieren nennt man das. Denn man kann davon ausgehen, dass nicht alle Firmen einen solchen Crash überleben werden. Thomas Kehl setzt dabei auf ETFs, die es ihm ermöglichen, automatisch zu streuen und das Risiko, Geld auf lange Sicht zu verlieren, klein halten. Man kann aber natürlich auch mit Einzelaktien breit streuen.

Und was, wenn ich nachhaltig investiere?

Wer nachhaltig investiert, der hat weniger Auswahl, da je nach eigener Definition Ölfirmen oder die Waffenindustrie wegfallen. Das muss aber nicht unbedingt schlecht sein. Zwar gibt es noch keine allgemeingültigen Ergebnisse, aber die Investmentgesellschaft Morning Star hat sich mal für einen Zeitraum von 10 Jahren rund 5000 Fonds angeschaut, 800 davon investieren nach den als nachhaltig geltenden ESG-Kriterien, die für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung stehen. Das Ergebnis: Rund 60 Prozent der ESG-Fonds haben die Konkurrenz in den Gewinnen übertroffen. 72 Prozent der grünen Fonds gab es auch nach zehn Jahren noch, bei der Konkurrenz waren es nur 46. Am Ende musst jeder für sich selbst entscheiden, ob man sich lieber maximal breit aufstellt oder nachhaltige Geldanlagen wählt, um auf der sicheren Seite zu sein.

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