Sara Wess und Lea Reich (Foto: DASDING)

vor Ort Heidelberg Sara und Lea gründen ihr eigenes Musikmagazin

In Zeiten von Insta und Snapchat starten Sara und Lea ein ungewöhnliches Projekt. Sie wollen ein Musikmagazin gründen - gedruckt, auf Papier! Für ihren Traum kämpfen sie - trotz Widerstand.

In Zeiten von Insta und Snapchat starten Sara und Lea ein ungewöhnliches Projekt. Sie wollen ein Musikmagazin gründen - nicht online, sondern gedruckt. Auf Papier. Für ihren Traum kämpfen sie - trotz Widerstand.

Sara und Lea studieren "Digitale Medien" und sogar ihre Professoren haben den beiden Heidelberger Studentinnen schon von ihrem gedruckten Musikmagazin abgeraten. Print stirbt, sagen die meisten. Aber Sara und Lea glauben an ihr Magazin namens "B-Seite". Und das obwohl sie sich auch von einigen Künstlern Absagen eingefangen haben.

Freundliche Absage

"Wir haben zum Beispiel Fynn Kliemann angefragt. Nach vielen Mails, Insta-Nachrichten und einer Postkarte vom Kosmonaut-Festival haben wir eine sehr freundliche Absage erhalten."

Sara Wess

Wie entsteht ein neues Album? Wie werden auf Festivals die Dixi-Klos geleert? Was machen die Sanitäter auf Konzerten den ganzen Tag? Solche Fragen wollen die beiden beantworten.

Weg vom Bildschirm

"Wir wollen die Leute wegholen vom Bildschirm und Geschichten erzählen, die mehr bieten als schnelle Nachrichten."

Sara Wess

Finanziert wird das Ganze über Crowdfunding. 6.000 Euro brauchen die beiden, um die erste Ausgabe zu drucken und zu verschicken.