Trierer Tierheim am Limit

Egal ob Fuchs, Raabe oder Rehkitz. Alle Wildtiere, die gerade gefunden werden, werden ins Tierheim nach Trier gebracht. Und das sorgt für Probleme.

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Denn das Tierheim platzt mittlerweile aus allen Nähten. Fast 170 Wildtiere, darunter ein Rehkitz, ein Fuchs und unzählige Vögel, sind in den letzten Wochen im Tierheim abgegeben worden.

Pflege rund um die Uhr

Für die Tierpfleger bedeutet das, neben ihrer Arbeit mit den Haustieren, eine enorme Zusatzbelastung. Weil gerade junge Wildtiere besonders viel Aufmerksamkeit brauchen, nehmen die Mitarbeiter die Tiere sogar mit nach Hause, um sich rund um die Uhr um die Tiere kümmern zu können.

Doch das Tierheim hat weder eine Betriebserlaubnis, um Wildtiere halten zu können, noch die Kapazitäten dazu.

Wildtierstation fehlt

Für gefundene, verletzte Wildtiere ist eigentlich die Wildtierstation in Wiltingen zuständig. Das Problem: Die hat seit April geschlossen. Ein Ehrenamtlicher hatte sich dort fast 30 Jahre lang, in seinem Haus in Wiltingen, um verletzte Wildtiere gekümmert.

Er pflegte bis zu 1300 Wildtiere pro Jahr und das zusätzlich zu seinem Job. Die Doppelbelastung aus Ehrenamt und Beruf wurde zu hoch. Er musste seine Wildtierauffangstation schweren Herzens schließen.

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Unterstützung gefordert

Der Tierschutzverein Trier fordert Städte und Gemeinden der Region auf, Geld für die geschlossene Wildtierstation in Wiltingen zu geben. Von den überregionalen Tier-und Naturschutzverbänden, sei derzeit keine Hilfe in Sicht, so die Tierschützer.

In den kommenden Wochen, soll nach Angaben des Saarburger Verbandsgemeindebürgermeisters geprüft werden, ob das Land eine Vollzeitstelle in der Wildtierstation finanzieren kann, damit sie wieder öffnen kann.

Stand: 08.06.2017 Autor: DASDING.de