vor Ort Trier Alexanders Traum von der eigenen Brauerei

Alexander aus Temmels ist Bierbrauer. Für ihn der absolute Traumjob. Doch seit seiner Kindheit hat er nur einen Wunsch: Eine eigene Brauerei.

Als Alexander neun Jahre alt war, hat er im Fernsehen eine Reportage über Brauereien gesehen. Die hat ihn so fasziniert, dass er für sich beschloss: Ich werde Bierbrauer. Sein Eltern unterstützten ihn dabei. Sie schenkten ihm Bücher über Hobbybrauereien und den Prozess des Bierbrauens. Als dann das erste Schulpraktikum anstand war für ihn klar, dass er in einer Brauerei anheuerte. Seit dem stand für ihn fest:

Das ist wirklich der Beruf den ich wirklich lernen will.

Der Traumjob

Mit 18 Jahren beginnt Alexander seine Ausbildung zum Bierbrauer. Für ihn ist der Job nicht nur Arbeit sondern Leidenschaft. Egal ob es um das Mischen der Zutaten, den Brauprozess oder das Saubermachen geht – Alexander hat an allem, dass ihm seine Arbeit bietet, Spaß.

Die eigene Brauerei

Doch eins wird immer stärker: Der Wunsch, sein eigenes Bier zu brauen. Nicht industriell, sondern von Hand. Doch das ist gar nicht so einfach. Für seine eigene kleine Brauerei braucht er nicht nur eine Location und Equipment, sondern auch jede Menge Genehmigungen.

Die Idee: Bierbrauen in der elterlichen Waschküche in Temmels. Was für den Moselaner die perfekte Lösung ist, scheitert schnell. Denn das Bauamt verweigert die Genehmigung für das Projekt. Davon lässt sich Alexander aber nicht aufhalten.

Rückschläge gibt es immer. Die sollte man aber ganz entspannt und locker nehmen und sich nicht daran aufhalten, dass etwas nicht geklappt hat, sondern positiv nach vorne sehen und die nächste Chance nutzen.

Der 23-jährige geht ein hohes Risiko ein und kauft in Temmels ein altes Haus. Darin soll irgendwann seine eigene kleine Brauerei eröffnen. Doch bis es soweit ist, wartet jede Menge Arbeit. Doch Familie und Freunde packen mit an, damit sich Alexanders Traum irgendwann erfüllt.

Auch wenn das im normalen Berufsalltag ziemlich stressig ist, nimmt Alexander gerne die Anstrengungen in Kauf. Jedes Mal, wenn er auf seine Baustelle kommt ist er froh:

Wir kommen der Sache jeden Tag einen riesen Schritt näher und ich freue mich schon sehr, wenn wir hier vielleicht schon in ein paar Monaten eröffnen können.

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