SWR (Foto: SWR)

vor Ort Trier Christoph mauert die Porta Nigra in XS

Als bester Maurermeister Deutschlands fährt Christoph Rapp zur Europameisterschaft der Maurer nach Ungarn. Trainiert wird in Trier. Das besondere Training: Der Bau der Porta Nigra.

Christoph muss genau drei Dinge mitbringen für die Meisterschaft: Handwerkliches Geschick, gutes Augenmaß und Gelassenheit. Dann steht dem Titel nichts mehr im Weg. Vom 26. bis zum 28. September treten in Ungarn 28 Nationen gegeneinander an.

Es geht darum, dass gerade junge Leute gegeneinander antreten können. Nicht nur im Fußball, sondern auch in anderen Berufen.

Christoph Rapp

Jede Menge Druck bei der Maurer EM!

Doch Mauern ist gar nicht so leicht. Es muss jede Fuge gleichmäßig sein. Die Steine müssen genau passen. Hier sind Millimeter entscheidend. Und - ganz wichtig - Christoph muss die Nerven behalten. Denn der Druck, der von den anderen Teams ausgeht, ist groß. Auch die vielen Zuschauer sorgen für Adrenalin.

Wie kommt man ins National-Team der Maurer?

Wer in das Nationalteam will, braucht einen Abschluss mit mindestens 2,0. Ist das geschafft, kann man am Kammerwettbewerb teilnehmen. Gewinnt man den, geht es zum Landeswettbewerb und anschließend zur deutschen Meisterschaft. Ist diese Hürde auch genommen, wird man mit Glück vom Nationaltrainer nominiert. Älter als 25 darf man aber nicht sein.

Das besondere Training - Die Porta Nigra

Christoph Rapp, Nationaltrainer Ralf Schmitz, sein Nationalteammate Devin und der Auszubildende Lukas haben die Porta Nigra maßstabsgetreu nachgebaut - in mini. Sie ist 1,34 Meter hoch. Das war nicht leicht. Denn es gab keine Pläne. Die mussten erst einmal gezeichnet werden. Dann musste jeder Stein einzeln geschnitten werden. Und das Millimeter genau. Die Porta bleibt nun noch ein paar Wochen stehen. Zur Motivation für die Auszubildenden. Dann wird sie aber abgerissen.

Holt Christoph Rapp den Titel?

Mein Ziel ist es, nur nicht Letzter zu werden. Ich gebe mein Bestes und dann schauen wir was raus kommt.

Christoph Rapp