vor Ort Trier Aaron ist deutscher Nationalspieler im Quidditch - auf dem Boden und nicht in der Luft

Aaron ist Nationalspieler - im Quidditch. Er spielt in der Mannschaft der Trier Thunderbirds.

Erst seit 15 Monaten trainiert Aaron regelmäßig Quidditch bei den Trierer Thunderbirds, wurde aber schon in die deutsche Nationalelf gewählt. Für ihn ist beim Quidditch vor allem die Kommunikation zwischen den Spielern wichtig.

Ob Gryffindor oder Slytherin, Hufflepuff oder Ravenclaw, die Hexen und Zauberer in den Harry Potter-Geschichten jagen auf ihren Besen dem goldenen Schnatz hinterher, versuchen den Quaffel durch das Tor zu werfen oder den Klatscher abzuwehren.

Real-Life Quidditch

Ganz so läuft Quidditch im echten Leben aber nicht ab. Hier rennen die Spielern mit PVC-Stäben zwischen den Beinen über das Spielfeld. Der Stab muss das ganze Spiel über zwischen den Beinen bleiben. Aus Sicherheitsgründen darf er aus keinem anderen Material bestehen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Die Bälle tragen die gleichen Namen wie bei Harry Potter: Der Quaffel, in echten Leben ein Volleyball, muss durch die Ringtore geworfen werden. Dafür gibt´s zehn Punkte.

Der goldene Schnatz ist im echten Quidditch ein Tennisball. Der Ball wird von einem Spieler am Hosenbund in einer Socke befestigt. Wer es schafft, den Schnatz zu fangen, beendet das Spiel und bekommt dafür 30 Punkte.

Aaron ist deutscher Quidditch-Nationalspieler

Aaron trainiert Quidditch bei den Trierer Thunderbirds. Er wurde erst dieses Jahr in den deutschen Kader gewählt, obwohl er den Sport erst seit 15 Monaten ausübt. Jetzt wird er mit der deutschen Quidditch-Nationalmannschaft an der WM teilnehmen. Vorher hat Aaron Handball gespielt. Beide Sportarten ähneln sich, findet er. Fangen, werfen und laufen sind die drei wichtigsten Merkmale.

Besonders cool findet er die Vielfältigkeit. Wegen der verschiedenen Bälle wird auf unterschiedlichen Positionen gespielt. Das heißt aber auch, dass er auf viele verschiedene Dinge achten muss. Außerdem schätzt er die anderen Spieler, mit denen er sich sehr gut versteht.

Die Community ist toll. Jeder wird direkt aufgenommen und alle haben Spaß.

Aaron

Über 200 Seiten Regeln

Der Sport kommt aus Middleburry in den USA. Vorbild ist der Sport in den Büchern über Zauberschüler Harry Potter. Mittlerweile hat sich die Sportart aber weiterentwickelt. Heute hat das sogenannte Rule-Book über 200 Seiten. Die Chaser und die Keeper machen Tore, der Beater versucht die anderen Spieler abzuwerfen.

Die meisten Leute machen sich drüber lustig, weil da sieben Leute mit einem Stock zwischen den Beinen über´s Feld laufen.

Aaron

Leuten die den Sport belächeln, würde Aaron sagen, dass sie sich ein öffentliches Spiel anschauen sollten. Denn in seinen Augen sind sie eben nicht nur Nerds, die Harry Potter-Sport machen.

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