Nina bei der New Yorker Polizei (Foto: Nina Huwer) (Foto: Nina Huwer)

vor Ort Trier Aus Bitburg nach New York

Zwei Wochen war Nina beim New Yorker Police Department, NYPD. Sie ist mit den Polizisten unterwegs gewesen, war bei der Wasserschutzpolizei und hat das S.W.A.T.-Team kennengelernt.

Zwei Wochen war Nina beim New Yorker Police Department, NYPD. Sie ist mit den Polizisten unterwegs gewesen, war bei der Wasserschutzpolizei und hat das S.W.A.T.-Team kennengelernt.

Alles nur Klischee?

Aus den amerikanischen Filmen kennt das wohl jeder: Wilde Schießereien, lockere Meetings, der Cop des Monats oder der donutessende Polizist am Schreibtisch. So ganz stimme das aber nicht, sagt Nina. Zwar gebe es dort über 60 Schießereien im Monat, aber die seien nicht wie in Hollywood-Filmen. Und auch das mit den dounatessenden Cops stimme nicht so ganz. Die gebe es zwar auch, aber die meisten seien gut trainiert. Aber den Cop des Monats gebe es wirklich:

Da gibt es auf jeder Dienststelle einen Mitarbeiter des Monats, der "Cop of the month", der dann auch mit Foto aushängt in der Eingangshalle der Dienststelle, wo das auch jeder sehen kann.

Nina

Das Klischee, dass die Polizei ihre Meetings am Morgen in lockerer Atmosphäre abhält - an Holztischen und mit flachen Witzen, stimme so nicht, sagt Nina. Eher ginge es da sehr militärisch zu. Alle stünden in Reihen mit ihren Uniformen aufgestellt und müssten sich mit "Yes, Sir" bei ihrem Vorgesetzten als anwesend melden, wenn der ihren Namen nennt.

Polizei in Deutschland und Amerika - ein großer Unterschied

Während ihrer Zeit in New York sind Nina ganz wesentliche Unterschiede aufgefallen. Zum Beispiel sei es in Amerika vollkommen normal, dass die PolizistInnen in ihren Uniformen irgendwohin zum Essen gingen. In Deutschland werde man dann eher komisch angeschaut. Außerdem würde die Arbeit der PolizistInnen in Amerika deutlich mehr wertgeschätzt als in Deutschland. Ihr wollt noch mehr Unterschiede? Checkt das Video.