DASDING (Foto: DASDING)

vor Ort Trier Lebensretter sein? Mark bekam die Chance...

Mit einem einzigen Wattestäbchen hat Mark aus Neuhütten sich typisieren lassen und dadurch womöglich ein Leben gerettet: durch seine Stammzellenspende.

Trotz einer dreistündigen Prozedur und Gliederschmerzen im Anschluss: Mark würde immer wieder Stammzellen spenden - und damit die Hoffnung auf ein Leben sichern. Mark ist Leistungssportler und eher durch Fotos bekannt, auf denen er mühelos seine Cheerleader-Partnerin in die Lüfte hebt.

Um jemandem das Leben zu retten, jederzeit wieder!

Mark

Stammzellenspender? Für Mark keine Frage

Als Mark sich vor acht Jahren entscheiden muss, ob er sich für eine Stammzellenspende typisieren lässt, überlegt er nicht lange. Damals erkrankte ein Mitschüler von ihm an Leukämie. Als Spender kam Mark aber nicht in Frage.

Dann der entscheidende Anruf

Ein 51-jähriger, erkrankter Mann aus England braucht eine Stammzellenspende. Und die kann Mark geben! Am entscheidenden Morgen geht es nach einem kurzen Gesundheitscheck los: Drei Stunden lang wird das Blut gefiltert. Um Stammzellen im Körper zu fördern, nimmt er spezielle Medikamente ein. Dadurch fühlt er sich fast so, als hätte er Grippe.

Nun muss er ein halbes Jahr ausharren

Erst dann erfährt Mark, ob der Spendenempfänger gerettet werden konnte. Nach zwei Jahren darf Mark sogar Kontakt zu ihm aufnehmen, wenn er möchte.

Ich hoffe, dass sich mehr Leute typisieren lassen. Am besten jeder. Überall.

Mark

Denn das ist ganz einfach: Wattestäbchen zu schicken lassen, einen Abstrich im Mund machen und wieder zurückschicken - das war's!