vor Ort Trier Ausgelacht und unfreundlich behandelt - das hat Susi wegen ihrer Krankheit erlebt!

Auch wenn sie Fremden ungern erzählt, dass sie eine Sehbehinderung hat: für uns hat Susi ihr Schweigen gebrochen. Weil ihr wichtig ist, dass alle Menschen gerechter behandelt werden - auch wenn sie eine Behinderung haben.

Die Krankheit, an der Susi leidet, nennt sich Zapfen-Stäbchen-Dystrophie. Dadurch verschlechtert sich die Sehstärke und -schärfe sehr schnell. Seit sie zwei ist, trägt Susi eine Brille. Von da an wurde es immer schlimmer. Dass sie ganz blind wird, ist nicht ausgeschlossen.

Jetzt hat sie nur noch drei bis vier Prozent Sehkraft

Zwar unterstützen sie Familie und Freunde, aber sie erlebt auch viele ungerechte Situationen. In der Schule wurde sie teilweise geärgert, Augenärzte halfen ihr kaum. Nur durch Zufall erfuhr sie vom Blindenverband in Trier oder dass sie zum Beispiel Blindengeld beantragen kann.

Dass ich nicht sehen kann und andere schon, finde ich nicht ungerecht.

Susi

Wie vor allem behinderte Menschen aber behandelt werden, schon, sagt Susi. Viele Leute seien nicht aufmerksam genug.

Ich will einfach behandelt werden wie jeder andere Mensch auch!

Susi

Jeder sollte gleich behandelt werden, findet Susi. Sie wünscht sich, dass im Alltag mehr geholfen wird und Augenärzte Sehbehinderte besser informieren.