vor Ort Trier Erst Schlaganfall, dann Mountainbike-Marathon-WM

Mountainbiker Peter Schermann hatte einen Schlaganfall. Und das mit 29 Jahren. Doch er gibt nicht auf. Er will zur Mountainbike-Marathon-WM. Und er schafft es.

Etwas mehr als ein Jahr ist es nun her. Peter steht eines Morgens in der Küche und merkt, dass etwas nicht stimmt. Er sieht plötzlich unklar, nimmt Geräusche sehr laut wahr und kann sich nicht mehr richtig ausdrücken. Wenig später kommt ein Freund vorbei und reagiert sofort. Im Krankenhaus dann die Diagnose: Schlaganfall. Für Leistungssportler Peter Schermann ein Schock.

Die Ärzte haben mehr oder weniger gesagt, dass ich mein Leben, wie ich es bis jetzt geführt habe, so nicht mehr führen kann. Dass ich meinen Job und auch den Sport auf dem Leistungslevel nicht mehr machen kann.

Peter

Peter hat Probleme sich zu konzentrieren. Besonders beim Lesen fällt das auf. Er kann zwar lesen, aber kann sich nicht mehr merken, was er gelesen hat. Auch beim Fernsehen kann er der Story nicht mehr folgen.

Peter kämpft sich zurück

Doch Peter gibt nicht auf. Er will zur Mountainbike-Marathon-WM. Dabei sind vor allem die Distanz und die lange Belastungsdauer von vier bis fünf Stunden eine Herausforderung. Trotz Rückschlag hat er es geschafft!

Doch der Schlaganfall hat seine Sicht auf das Leben verändert.

Wichtig im Leben ist Gesundheit. Ich will Erfolg haben im Job und im Sport. Man darf dabei halt nicht vergessen, dass man nur ein Leben und einen Körper hat. Am wichtigsten ist es, Zeit mit Leuten zu verbringen, die man gerne hat.

Peter

Genau das mache das Leben aus, sagt er. Er ist froh und dankbar, dass er die Dinge wieder machen kann, die ihm Spaß machen.