vor Ort Tübingen "Kampflesben": Rugby-Spielerinnen reagieren auf die krassesten Vorurteile

Kampflesben, Männersport, total gefährlich. Die Rugby-Frauen Hirschau-Tübingen reagieren auf die krassesten Vorurteile über ihren Sport.

Rugby ist nur was für Männer - und total gefährlich?! Frauen, die einen körperbetonten Sport wie Rugby machen, müssen sich einiges anhören. Wir haben den Vorurteilscheck in Tübingen gemacht.

Vorurteil 1: Rugby ist nur was für Männer!

Das finden die Rugby-Frauen aus Tübingen überhaupt nicht:

"Frauen dürfen machen, was sie wollen. Wenn sie tackeln wollen, dann sollen sie tackeln."

Frauen-Rugby ist auch nicht weniger hart als Rugby von Männern, sagen die Spielerinnen. Es sei vielleicht sogar ein bisschen schneller - und durch die vielen Variationen für alle etwas.

Vorurteil 2: Rugby spielen nur Kampflesben!

Rugby hat nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun, sagen die Spielerinnen.

"Natürlich braucht es das Kämpferische. Man darf nicht sagen: Fass mich nicht an."

Der Sport sei für alle etwas - das betreffe zum Beispiel auch den Körperbau. Für die verschiedenen Positionen braucht es schlanke, schnelle Frauen genau wie kräftigere, starke.

Wer Kampflesbe zu den Spielerinnen sagt, der versteht den Sport nicht und verwechselt das mit Kampfgeist, sagen die Spielerinnen.

Vorurteil 3: Rugby ist super gefährlich!

Wie in jeder anderen Sportart gibt es beim Rugby auch Verletzungen, aber - das sagen die Rugby-Spielerinnen aus Tübingen - nicht mehr, als bei Fußball oder Handball.

Aber natürlich sei Rugby eine Sportart, bei der Schnelligkeit und Härte gefragt seien.