Erstsemester Jasper und Eva an der Uni Tübingen (Foto: DASDING)

vor Ort

1. Semester und Corona - wie war es für Tübinger Studis?

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Eva und Jasper haben im Herbst ein Studium an der Uni Tübingen angefangen - während Corona. Super nervig oder total chillig? Wir haben Eva und Jasper nach ihren Erfahrungen im Online-Semester gefragt.

Eva und Jasper haben im Herbst ein Studium an der Uni Tübingen angefangen - während Corona. Super nervig oder total chillig? Wir haben Eva und Jasper nach ihren Erfahrungen im Online-Semester gefragt.

Keine Präsenzveranstaltungen, kaum Kontakte außerhalb der eigenen WG, keine Kneipentouren und kaum neue Leute kennenlernen - das war das Wintersemester 2020/21 für Eva und Jasper. Für beide war es ihr erstes Semester an der Uni Tübingen.

Nur Online-Veranstaltungen

Ihr erstes Semester war für Eva und Jasper quasi ein komplettes Onlinesemester. Vorlesungen und Seminare wurden als Videos hochgeladen, Klausuren gab's zum Teil als eine Art Online-Quiz mit Multiple-Choice-Aufgaben.

Ich habe die Uni-Gebäude noch nie von innen gesehen.

Das Gute daran: Man ist weniger unterwegs, die ganzen Strecken zwischen Uni-Gebäude und zu Hause fallen weg, sagt Jasper. Er habe auch schon mal unterwegs beim Spazierengehen oder bei seinen Eltern an Online-Meetings teilgenommen. Und man könne nebenbei auch noch was anderes machen, kochen zum Beispiel.

Soziale Kontakte fehlen

Eva ist extra fürs Studium von Mainz nach Tübingen gezogen, obwohl sie wusste, dass sie wegen Corona wahrscheinlich keine Präsenzveranstaltungen haben wird. Viele ihrer Kommiliton*innen sind gar nicht erst umgezogen. Für Eva waren die Mitbewohnerinnen in ihrer WG erstmal die einzigen Kontaktpersonen. Sie haben super viel zusammen gekocht oder Filmabende gemacht - und Eva hat sich ihr Zimmer schön eingerichtet, damit man sich wenigstens gerne zu Hause aufhält, wenn man schon die meiste Zeit dort verbringt, sagt sie.

Diese belanglosen Gespräche zwischendurch, einfach mal mit den Kommiliton*innen zu quatschen, was man am Wochenende gemacht hat, das fehlt schon.

Dass man nicht mal kurz mit den Kommiliton*innen auf dem Gang quatschen kann, bevor die Vorlesung losgeht, das fehle schon, sagt Jasper. Oder das man nach dem Seminar beim Zusammenpacken nochmal kurz mit den anderen quatscht, was der Prof da jetzt eigentlich gerade genau gemeint hat, findet Eva.

Endlich wieder spontan treffen

Beide wünschen sich, dass man bald außerhalb der Uni-Veranstaltungen wieder spontan Leute treffen kann. Ganz nach dem Motto: "Hey, es ist gutes Wetter, wir gehen jetzt noch in den Bota, wer Bock hat, kommt dazu."

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