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Die Zahl der Corona-Infektionen steigt und die Angst vor einer zweiten Welle im Herbst wächst. Berechtigt - oder können wir das vielleicht sogar verhindern? Mai Thi von maiLab klärt das in ihrem aktuellen Video.

Urlauber, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, Schulklassen mit Corona-Fällen und Partys, die zu „Superspreader-Events“ werden – weil die Zahl der Coronafälle wieder steigt, befürchten viele eine zweite Welle im Herbst. Euch geht es scheinbar ähnlich. Das zeigt zumindest eine kleine Umfrage in unserer Story auf Instagram:

Umfrage auf Instagram zum Thema zweite Corona-Welle (Foto: DASDING)

Im Video oben hat Mai Thi vom funk-Format maiLab die aktuelle Situation für euch gecheckt und erklärt, ob wir die zweite Welle auch verhindern können. Und so viel schon mal vorab:

Im Gegensatz zum letzten Corona-Video endet das hier wirklich hoffnungsvoll!

Mai Thi vom funk-Format maiLab

Corona-Masterplan: Wie kann das Virus eingedämmt werden?

Im Video erklärt Mai Thi unter anderem die aktuellen Corona-Maßnahmen, die in zwei Kategorien eingeteilt werden könnten:

  1. Infektionen möglichst niedrig, aber gleichzeitig das öffentliche Leben aufrecht erhalten (Containment)
  2. Testen und Kontaktverfolgung möglichst ausbauen

Umgesetzt werde das zum Beispiel durch mehr Corona-Tests, durch die Warn-App oder auch dadurch, dass wir Kontaktdaten in Restaurants, Cafés und Co. hinterlassen, um Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Trotz dieser Strategie sind die Nachrichten aber gerade wieder voll von Corona-Meldungen zu neuen Infektionszahlen.

Grund zur Panik? 😱 Laut Mai Thi: NEIN! 😉

Steigende Coronazahlen: Was bedeutet das?

Zwar seien die absoluten Infektionszahlen ähnlich hoch wie im März, als die Schulen geschlossen wurden. Die Infektionszahlen würden aber deutlich langsamer steigen.

Das sei trotzdem kein Grund unvorsichtig zu werden, denn: Wenn es sogenannte Superspreading-Events gebe, könne sich das auch ganz schnell wieder ändern. Und: Im Herbst und Winter seien die Menschen deutlich weniger draußen unterwegs als jetzt im Sommer – und draußen soll das Infektionsrisiko geringer sein als drinnen.

Mai Thi fasst die Situation im Video deshalb so zusammen:

Lasst uns keine Panik schieben – aber auch bitte nicht verkacken.

Mai Thi vom funk-Format maiLab

Zweite Welle verhindern: Sind Corona-Schnelltests die neue Hoffnung?

Ein wichtiger Punkt bei der Eindämmung des Virus sei, dass betroffene Personen von ihrer Infektion wüssten und andere zum Beispiel durch Quarantänemaßnahmen schützen könnten. Und genau hier kommen laut Mai Thi die Coronatests ins Spiel.

Die PCR-Tests (über die schon viel berichtet wurde) seien zwar relativ verlässlich, würden aber dem tatsächlichen Infektionsgeschehen hinterherhinken.

Infizierte seien kurz bevor sie Symptome bekommen, besonders ansteckend und hätten deshalb möglicherweise schon Leute infiziert, bevor sie merken, dass sie krank werden. Testen lassen würde man sich aber erst, wenn Symptome auftreten - ein Teufelskreis.

Man müsste also im besten Fall quasi schon früher ansetzen und vorbeugend testen. Aber wie?

Im Video oben erklärt Mai Thi den Unterschied zwischen PCR-Tests und Antikörpertests, die Vor- und Nachteile und die Möglichkeiten, die es da gibt – und warum Teststatistiken von Verschwörungstheoretikern oft falsch dargestellt oder interpretiert werden.

Dabei droppt sie auch einen möglichen Gamechanger bei der Bekämpfung der Pandemie: Immer mehr Stimmen aus der Forschung würden sich nämlich für Corona-Schnelltests aussprechen, die die PCR-Tests zwar nicht ersetzen, dafür aber ergänzen könnten.

Damit könne vielleicht bald flächendeckend im Alltag getestet und bei Infektionen frühzeitig gehandelt werden. Das könne dazu beitragen, dass wir ohne zweite Welle und mit hoffentlich möglichst wenigen Einschränkungen durch den Herbst und Winter kommen.

Genauer erklärt euch das Mai Thi aber oben im Video 👆

Gut zu wissen: Auch sie ist der Meinung, dass wir zu großen Teilen auch selbst beeinflussen können, ob es eine zweite Welle gibt.

Wir haben mit unserem täglichen Verhalten immer noch das meiste selbst in der Hand.

Mai Thi vom funk-Format maiLab

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