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Mehr als 20 Jahre war Lionel Messi beim FC Barcelona. Einer der wenigen Fußball-Stars, die ihrem Verein von Anfang an treu geblieben sind - gerade in der heutigen Zeit von Multi-Millionen-Transfers. Doch was steckt eigentlich hinter diesem undurchsichtigen Markt?

Mit 33 Jahren gilt Lionel Messi im Fußball schon eher als Alt-Star. Die besten Tage seiner Karriere sind wohl gezählt, nachdem der Argentinier mit dem FC Barcelona beinahe alles gewonnen hat, was möglich war. Per Fax (!) informierte Messi seinen Arbeitgeber, laut der spanischen Sportzeitung Marca, darüber, dass er den Verein noch diesen Sommer verlassen will. Ein Grund wohl auch die Verpflichtung eines 19-Jährigen namens Francisco Trincão für 31 Millionen Euro, der als der neue Superstar gilt.

🎧 Der überraschende Abschied von Lionel Messi vom FC Barcelona rief bei den Fans wütende Reaktionen hervor. Sie geben Vereinspräsident Bartomeu die Schuld und fordern seinen Rücktritt. https://t.co/joGfVnc4Ty #messi #FCBarcelona

700 Millionen Euro für einen Spieler - wann platzt die Blase?

In Messis Vertrag ist eine Ablösesumme von schlappen 700 Millionen Euro festgeschrieben, die ein Verein an den FC Barcelona für eine Verpflichtung überweisen müsste. Ob es am Ende wirklich so kommt? Fraglich. Die möglichen Abnehmer stehen mit Inter Mailand, Paris St. Germain oder Manchester City aber schon Schlange.

Im Milliarden-Geschäft Profifußball nehmen Spielerberater eine immer größere Rolle ein, vor allem bei Vertragsverhandlungen und Transfers. Ein Name, der dabei häufig fällt, ist Mino Raiola. Er ist der Berater einer Ansammlung von Top-Stars, die Millionen verdienen und für Ablösen in kaum greifbaren Höhen den Verein wechseln.

SWR Sport

Trotz Corona-Krise und leeren Stadien, steigen die Ablösesummen im Fußball weiter in astronomische Sphären. SWR Sport hat sich die Entwicklung im Detail angeschaut und erklärt, was dazu geführt hat, dass der Transfermarkt grenzenlos zu sein scheint.

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