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Kein Fast Food mehr, jeden Tag Sport – die klassischen Neujahrsvorsätze sind wieder da. Ziehen wir die das ganze Jahr durch? I doubt it! Deshalb mal lieber ein Probemonat für die Vorsätze: Veganuary, Dry January und Co. – was hinter den Januar-Trends steckt, checkst du hier.

Veganuary - vier Wochen vegan

Einen Monat lang vegan leben, also keine tierischen Produkte wie zum Beispiel Wurst, Butter, Ei und Milch – dazu rufen die Initiator*innen des Veganuary auf. Die gemeinnützige Organisation unterstützt, die die daran teilnehmen, mit Infomaterial über Veganismus, Tipps und Rezepten. Auch Shops wie Aldi oder Rossmann ziehen dieses Jahr mit und bieten mehr vegane Produkte an. Neben Schauspieler Joaquin Phoenix und Youtuber Rezo ist auch GZSZ-Star Anne Menden am Start:

Ist vegane Ernährung teuer?

Wenn man sich nicht nur Ersatzprodukte reinzieht, sondern sich ausgewogen ernährt und einfach regionales und saisonales Gemüse und Obst einkauft, muss die vegane Ernährung auch nicht unbedingt teurer sein.

DASDING-News-Redakteur Sascha probiert’s diesen Monat aus. Er will sich damit selbst zwingen, neue Rezepte auszuprobieren.

Ich koche oft aus Gewohnheit die Gerichte, die ich schon immer koche. Aber jetzt bin ich eben gezwungen, mal statt Sahne Hafersahne zu benutzen. Oder statt Hackfleisch Sojagranulat.

Wenn Sascha Fleisch gegessen hat, dann hat er immer vorher gecheckt, dass es hochwertig ist, zum Beispiel vom Biobauern oder direkt vom Jäger. Das ist natürlich teurer, aber es hilft: „Dadurch esse ich generell seltener und damit weniger Fleisch. Das ist gesünder - und ich unterstütze so auch nicht die widerliche Massentierhaltung.“ Diesen Januar dann aber mal ganz ohne tierische Produkte.

Dry January - ein Monat ohne Alkohol

An Silvester haben die meisten von uns den ein oder anderen Schluck Alkohol zu uns genommen – und dann am nächsten Tag wieder gemerkt, dass es wohl nicht so gesund war, nach dem Motto „Nie wieder Alkohol“… Vier Wochen könnte man dann ja versuchen, den Alkohol mal ganz wegzulassen. Das machen viele jetzt während dem „Dry January“ und verzichten damit auf das Feierabend-Bierchen oder den Sekt zum Anstoßen. So wie Nette aus der DASDING-Morningshow-WG:

Es war viel zu viel. Dass sich schon viel zu viel Normalität reingeschlichen hat…

In vier Wochen ohne Alkohol tut sich schon sehr viel Positives im Körper. Eine Verbesserung von Schlaf und Gehirnleistung stellt sich wohl relativ schnell ein. Die Leistung soll sich steigern, je länger man auf Alkohol verzichtet: Ein niedrigerer Blutdruck, eine erholte Leber, Gewichtsabnahme und eine schönere Haut sind wahrscheinlich, sagen Wissenschaftler*innen.

Januhairy - rasierfreier Januar

Ein Trend unter den Neujahrsvorsätzen im Januar, dem seit zwei Jahren mehrere tausend Frauen gefolgt sind, hat einen gesellschaftskritischen Hintergrund. Den Begriff "Januhairy" droppte die Britin Laura Jackson auf Instagram, um zu zeigen, dass Körperbehaarung ganz normal ist. Sie rief Frauen dazu auf, sich nicht zu rasieren, um die Körperbehaarung, die wir nunmal alle haben, akzeptieren und lieben zu lernen. Für sie sei es eine befreiende Erfahrung gewesen, sagt Laura. Sie wünscht sich, dass mehr Menschen ein Gefühl dafür entwickeln, dass Körperhaare weder eklig noch unnormal sind. Auf der Instagram-Seite finden sich mittlerweile tausende Frauen zusammen, die ihre Haare feiern:

In diesem Jahr ziehen sich @januhairy aus persönlichen Gründen zurück und lassen ihrer Community Raum. Jede*r soll ihnen während des haarigen Monats Bilder zuschicken können, die dann veröffentlicht werden.

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