Palästinenserinnen sitzen auf Trümmern im Flüchtlingslager Nuseirat im Gazastreifen nach dem Abzug der israelischen Streitkräfte (IDF).

Israel-Hamas-Krieg

Einwohner von Gaza sollen die Stadt verlassen: Was ist da los?

Stand
Autor/in
Alina Surawicz
Portraitfoto von Alina Surawicz
Niklas Behrend
Niklas Behrend

"Die Stadt Gaza bleibt ein gefährliches Kampfgebiet" steht auf Flugblättern von der israelischen Armee an die Bewohner.

Alle Einwohner sollten sich über "Sicherheitskorridore" Richtung Süden in Schutzunterkünfte begeben, hieß es außerdem in israelischen Medienberichten. Die Fluchtaufrufe sind in der Regel ein Anzeichen für bevorstehende neue israelische Militäreinsätze.


So ist die sonstige Lage:

  • Während in Katar am Mittwoch über eine Feuerpause in Gaza und die Freilassung der Geiseln verhandelt werden soll, gehen die Kämpfe weiter.
  • Am Dienstag hatte die Armee erklärt, sie setze ihre "Anti-Terror-Einsätze" gegen Ziele der Hamas und des Islamischen Dschihad in Gaza fort.
  • Bewohner berichteten von "Explosionen und zahlreichen Feuergefechten" sowie von Hubschrauberangriffen auf südwestliche Stadtteile.
  • Nach Angaben der im Gazastreifen Terrororganisation Hamas waren die Kämpfe "die heftigsten seit Monaten".

Tote nach Angriff auf Schule im Gazastreifen

Bei einem Angriff auf eine Schule am Dienstag sollen nach Angaben der Behörden mindestens 25 Personen - nach anderen Angaben 29 - getötet worden sein. Laut des israelischen Militärs sei das Ziel ein Hamas-Terrorist gewesen, der an dem Massaker vom 7. Oktober in Israel beteiligt gewesen sein soll, schrieb die "Times of Israel". Die israelische Armee will den Vorfall nach eigenen Angaben untersuchen.

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Gaza: Armee will Angriff auf Schule untersuchen

Dauer

Während in Katar über eine Feuerpause in Gaza und die Freilassung der Geiseln verhandelt werden soll, gehen die Kämpfe weiter. Bei einem Angriff auf eine Schule sollen nach Angaben der Behörden in Gaza viele Menschen getötet worden sein. Die israelische Armee will den Vorfall nach eigenen Angaben untersuchen.

Diese Vorwürfe gibt es gegen Israel:

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