Jugendliche in der Schule beim Unterricht (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / dpa | Armin Weigel)

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Bundesschülerkonferenz: Mehr gegen Hass unternehmen!

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Niklas Behrend
Niklas Behrend  (Foto: SWR DASDING)
Melissa Koser
Profilbild Melissa Koser (Foto: SWR DASDING, DASDING/Niko Neithardt)

280 Schüler aus ganz Deutschland haben sich für drei Tage in Berlin getroffen und diskutiert. Das fordern sie.

Die Schüler überlegten sich, mit welchen Maßnahmen die Schule ein besserer Ort werden könnte. Das kam dabei raus:

  • Konsequentes Vorgehen gegen Lehrermangel. Dabei sollen die Bundesländer zusammenarbeiten.
  • Mehr für die Digitalisierung machen. Die Schüler sehen hier kaum Fortschritte.
  • Mehr politische Aufklärungsarbeit: Die Schüler sagen, dass der Rechtsextremismus an Schulen steigt. Dazu gehören laut den Schülern beispielsweise unangebrachte "Witze" oder auch Hakenkreuze auf Tischen. Außerdem müsse auch was gegen den steigenden Judenhass getan werden.
  • Mehr Schulpsychologen, um die mentale Gesundheit zu schützen.

Politiker sagten ab!

Eigentlich wollten die Schüler ihre Forderungen am Montag an die Politik weitergeben. Allerdings sagte die Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger kurzfristig wegen eines verspäteten Fluges ab. Auch die Chefin der Bildungsministerkonferenz war nicht anwesend. Die Schüler fanden das enttäuschend.

Einigen Schulen wurde mit einer Bombe gedroht:

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