
Grünen-Krise: Parteichefs Nouripour und Lang kündigen Rückzug an
- Dauer
Bei den Grünen gibt es einen Wechsel an der Parteispitze. Ricarda Lang und Omid Nouripour haben angekündigt, beim Parteitag im November nicht wieder zur Wahl anzutreten. Aus Berlin Dagmar Pepping.
MoE:
Das Wahlergebnis in Brandenburg sei Zeugnis der tiefsten Krise der Partei seit einer Dekade, sagte Nouripour bei einem gemeinsamen Auftritt mit seiner Co-Vorsitzenden Lang. Beide übernähmen Verantwortung, es brauche einen Neustart, es sei Zeit, die Geschicke in neue Hände zu legen. Dieser Schritt sei ihnen nicht leicht gefallen, ergänzte Lang. Jetzt sei aber nicht die Zeit, um am eigenen Stuhl zu kleben, sagte die 30jährige. Fragen warren bei dem Auftritt nicht erlaubt. Lang und Nouripour standen seit Februar 2022 gemeinsam an der Spitze der Grünen. Sie folgten Annalena Baerbock und Robert Habeck, die nach der Bundestagswahl Ministerämter in der Ampel-Regierung übernommen hatten. Bis zum Parteitag im November bleiben Nouripour, Lang und die anderen Mitglieder des Bundesvorstandes geschäftsführend im Amt. Bei den drei Landtagswahlen im September hatten die Grünen enttäuschende Ergebnisse erzielt. In Brandenburg und Thüringen waren sie aus dem Landtag geflogen, in Sachsen schafften sie mit 5,1 Prozent der Stimmen nur noch ganz knapp den Einzug in das Landesparlament. Auch bei der Europawahl im Juni hatte die Partei ihre Zustimmungswerte fast halbiert und nur noch 11,9 Prozent der Stimmen geholt.
Bei den Grünen gibt es einen Wechsel an der Parteispitze. Ricarda Lang und Omid Nouripour haben angekündigt, beim Parteitag im November nicht wieder zur Wahl anzutreten. Aus Berlin Dagmar Pepping.
MoE:
Das Wahlergebnis in Brandenburg sei Zeugnis der tiefsten Krise der Partei seit einer Dekade, sagte Nouripour bei einem gemeinsamen Auftritt mit seiner Co-Vorsitzenden Lang. Beide übernähmen Verantwortung, es brauche einen Neustart, es sei Zeit, die Geschicke in neue Hände zu legen. Dieser Schritt sei ihnen nicht leicht gefallen, ergänzte Lang. Jetzt sei aber nicht die Zeit, um am eigenen Stuhl zu kleben, sagte die 30jährige. Fragen warren bei dem Auftritt nicht erlaubt. Lang und Nouripour standen seit Februar 2022 gemeinsam an der Spitze der Grünen. Sie folgten Annalena Baerbock und Robert Habeck, die nach der Bundestagswahl Ministerämter in der Ampel-Regierung übernommen hatten. Bis zum Parteitag im November bleiben Nouripour, Lang und die anderen Mitglieder des Bundesvorstandes geschäftsführend im Amt. Bei den drei Landtagswahlen im September hatten die Grünen enttäuschende Ergebnisse erzielt. In Brandenburg und Thüringen waren sie aus dem Landtag geflogen, in Sachsen schafften sie mit 5,1 Prozent der Stimmen nur noch ganz knapp den Einzug in das Landesparlament. Auch bei der Europawahl im Juni hatte die Partei ihre Zustimmungswerte fast halbiert und nur noch 11,9 Prozent der Stimmen geholt.