Soldaten der von der Nato verstärkten «Forward Presence Battle Group Poland», die operativ von der 1st Infantry Division (1 ID) geführt werden, beobachten zwei polnische Hubschrauber, die während einer Bull Run-Übung, über sie hinwegfliegen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire Service | U.S. Army)

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NATO startet Großmanöver: Was ist geplant?

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Alina Surawicz
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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Die NATO bereitet sich gerade auf ihr größtes Militärmanöver seit Jahrzehnten vor. Warum? Um Russland abzuschrecken.

90.000 Soldatinnen und Soldaten der 31 Mitgliedsländer plus Beitrittsanwärter Schweden werden sich nach NATO-Angaben beteiligen. Auch die Bundeswehr macht mit. Das Manöver nennt sich "Steadfast Defender" und startet heute. Bis Mai soll es gehen. Dabei soll der Ernstfall geprobt werden: ein russischer Angriff auf ein Bündnisgebiet.

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Auch Deutschland ist am NATO-Großmanöver beteiligt

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Auch Deutschland ist am NATO-Großmanöver beteiligt

Wenn sie uns angreifen, müssen wir bereit sein.

Deshalb plant die NATO das Großmanöver

Es gehe um die "Bedrohung" durch Russland unter Präsident Wladimir Putin. Zur Lage in der Ukraine sagte Bauer, dass die jüngsten massiven Angriffe der russischen Armee "militärisch nicht effektiv" seien. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine befinde sich in einer Phase des relativen Stillstands. In dem Konflikt gebe es nicht viel Bewegung, sagt der Chef des NATO-Militärausschusses weiter. "Wir sollten auf keiner Seite ein Wunder erwarten", fügt er hinzu.

Im Juni hatte die NATO über Deutschland bereits das groß angelegte Luftwaffenmanöver "Air Defender 23" abgehalten:

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