In seinem Brief an Parteimitglieder und die Öffentlichkeit schrieb der 35-Jährige, er müsse sich erst um seine Gesundheit kümmern. Er war seit 2021 Generalsekretär der SPD. Parteichefin Saskia Esken betont, dass ihm immer eine Tür offen stehen werde, wenn er irgendwann dafür bereit sei.
"Die Energie, die für mein Amt und einen Wahlkampf nötig ist, brauche ich auf absehbare Zeit, um wieder gesund zu werden. Deshalb ziehe ich die Konsequenzen."
Kühnert: aktuelle Interview-Aussagen kassieren Kritik
Kevin Kühnert war oft in Politik-Talkshows zu Gast. Er gilt als meinungsstark und eckte im Laufe seiner politischen Karriere öfter an. Zuletzt stand er in der Kritik, als er sich in einem Interview mit dem SPIEGEL zu schwulenfeindlichen Muslimen geäußert hat. In Berlin erlebe er, dass es "aus muslimisch gelesenen Männergruppen häufiger zu einem homophoben Spruch" komme.
"Klassische Treiber von Homophobie sind unter anderem streng konservative Rollenbilder und religiöser Fundamentalismus."
Queerbeauftragter Pantisano wirft Kühnert Rassismus vor
Berlins Queerbeauftragter Alfonso Pantisano von der SPD hat sich dazu auf Insta geäußert und Kühnert Rassismus vorgeworfen, weil es Queerfeindlichkeit von Menschen aller Herkünfte und mit allen Sprachen, Hautfarben und Religionen gebe.
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Laut Medienbericht wird die Partei einen Neun-Punkte-Plan für einen härteren Kurs in der Flüchtlingspolitik vorlegen.