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Tyla: Diese Frage um ihre Identität beantwortet sie nicht mehr

Ein Interview mit Tyla geht auf Social Media herum. Die Frage: Wie geht sie mit ihrer Identität als Schwarze Frau um?

Die Sängerin muss sich immer wieder verteidigen, so auch nach einem Interview in der amerikanischen Show "The Breakfast Club". Da fragt der Host, ob Tyla ihn aufklären kann, wieso es Diskussionen um ihre Identität als südafrikanische "coloured person" gibt und was das bedeute. Tyla beantwortet ihm die Frage nicht, sondern dreht sich im Clip zu jemandem aus ihrem Team, der die Frage abschmettert und nicht möchte, dass sie gestellt wird.

Tyla als "coloured person": Was hat es damit auf sich?

Tyla wird von einigen Menschen kritisiert. Ihr wird vorgeworfen, dass sie ihre Identität als Schwarze Frau abstreitet. In einem TikTok aus 2020 bezeichnet sie sich als "coloured" Südafrikanerin, weil sie von verschiedenen ethnischen Gruppen abstamme - unter anderem auch Zulu.

#celebratemzansi let’s see you guys join the challenge #african #heritageday #heritagemonth #africa

Tyla, TikTok, 15.6.2024, 15:28 Uhr

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Kritik am Begriff "coloured"

Besonders in Amerika ist das Wort "coloured/colored" stigmatisiert. Es ist eine Beleidigung, die aus der Zeit nach der Abschaffung der Sklaverei bis zum Ende der Apartheid in den USA stammt.

Das Wort ist somit ein Überbleibsel aus der Zeit der Apartheid - auch in Südafrika. Dort sollten sich die Menschen ab 1950 selbst in eine der vier Kategorien einordnen: Weiß, Schwarz, Indisch, oder "Coloured". Die Geschichte der "coloured people" ist komplex, aber "ganz und gar südafrikanisch". Das sagt Michael Morris. Er ist Teil des "South African Institute of Race Relations". Aus dieser komplizierten Geschichte haben Menschen wie Tyla, die sich als "coloured" identifizieren, eine vielfältige kulturelle Identität angeeignet.

Tyla hat keinen Bock mehr: Sie ist "coloured" und damit auch Schwarz

Tyla hat sich nach dem Interview auf X geäußert. Sie schreibt, dass sie niemals bestritten hätte, dass sie eine Schwarze Frau ist. Sie stamme von vielen ethnischen Gruppen ab: "Schwarz/Zulu, Irisch, Mauritierin/Indisch, und 'Coloured'". In Südafrika sei sie damit "Coloured", wo anders in der Welt eben "Schwarz". Endgültig sagt sie zu der Diskussion:

Aber um dieses Gespräch abzuschließen: Ich bin sowohl "Coloured" in Südafrika als auch eine Schwarze Frau. Es heißt und, nicht oder.

pic.twitter.com/Jec9oraIAz

Tyla, Kurznachrichtendienst X

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